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Wacken 2012 ist ausverkauft, also höchste Zeit, dass Ihr euch wieder fürs PM-Camp aufn WOA anmelden könnt!

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creep [at] pure-metal.com

und Ihr seid dabei, wenn Ihr natürlich eine W:O:A-Karte habt!

 

 

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Berichte
Christmas Metal Festival 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Mike Grebe   

Christmas Metal Festival 2011

Am Freitag den 09.12 gings nach Geiselwind zum „Christmal Metal Festival“.
Papa Creep und Tinx planten mal größzügig 7Uhr Abfahrt ein. Wurde aber nix – ist ja auch klar, mit einer Frau an Bord. Also mit der obligatorischen Stunde Verspätung kamen wir endlich los und waren etwa fünf Stunden später vor Ort.

Nach dem durchwühlen der Gästeliste wurden dann unsere Namen schließlich doch noch gefunden und wir konnten in die Halle. Drin waren wir echt überrascht. Ein recht großes Ding und man wurde von einem kleinen Metal-market empfangen. Alles was das Metaller Herz begehrte gab es dort. Ich fühlte mich in die 90iger zurück versetzt, denn es gab nicht nur Merchstände der Bands sondern noch viel mehr, was den Besuch lohnender machte.
Zuallererst wurden natürlich die Bierpreise inspiziert und 2,30 €  für 0,4l für O.K befunden.
Etwa zeitgleich mit unserem Eintreffen fing auf zur Bühne Suidakra an zu spielen. Also gingen die forschenden Blicke weiter Richtung Bühne. Für eine sogenannte "Vorband" muss ich sagen, war die Halle gut gefüllt und die Jungs machten auch eine echt gute Stimmung. Einige dürften sich bei „Dead man´s reel“ und natürlich „Wartunes“ den ersten leichten Nackenkater geholt haben.

Derweil haben wir das Drumherum ein wenig mehr auf uns wirken lassen.
Um wenigstens dem Namen ein wenig gerecht zu werden hingen Lichterketten in unechten Bäumen, die aber für eine echt nette Atmosphäre sorgten. Die Neugier trieb uns schließlich auch eine Treppe hoch die oberhalb der Fressbuden lag und eröffnete noch mehr Möglichkeiten zum Stöbern und Wühlen. Von Platten, CDs, T-Shirts, Patches, Piercings und anderer Schmuck war wirklich alles dabei. Weiter durch gab es auch genügend Sitzgelegenheiten auf einer Art Balkon, die natürlich einen super Blick auf die Bühne bot. Aber wie erwartet haben den Platz die meisten ziemlich schnell spitz gekriegt.

Zurück zur Bühne. Nach einer kurzen Umbauphase betrat dann schließlich Van Canto die Bühne. Fluchs bin ich in den Graben und hab der lieben PM- Community ein paar Fotos geschossen und hab mir die Band gegeben. Ich habe sie ja schon auf dem WOA gesehen aber der Auftritt dort war lahm gegen diesem hier. Da sie ja schon auf Tour mit ihrer neuen Scheibe „Break the Silence“ waren, gab es auch hier „The Seller of Souls“, das Cover „Primo Victoria“ (zu unserer Freude mit eigenem Sänger, was unserer Meinung den Song authentischer werden lässt) und natürlich „Neuer Wind“ zu hören. Aber auch ein paar Klassiker wie „Wishmaster“ (Nightwish) und „Battery“ (Metallica) konnten wir genießen. Die Fans gingen mächtig geil ab und bei „Fear of the Dark“ machten alle fleißig mit. Gen Ende gab es wohl keinen mehr, der nicht zumindest mit dem Fuß mitwippte.

Nach Van Canto hielt Powerwolf auf der Bühne Einzug (wo ich ja recht neugierig drauf war) und  beweihräucherten alle ein wenig. Zuerst kam der Smashhit „Sanctified with Dynamite“ und heizten mächtig ein. Sogar ein paar Gags wurden eingebaut die zum Song passen:
So erzählte der Sänger zum Beispiel, dass er nach einem Konzert angetrunken und noch voll geschminkt in eine Kontrolle geraten sei. Der Polizist fragte ihn, ob er was getrunken habe und er antwortete: 'Jaaa! Blut!'“ Im Anschluss an die kleine Anekdote spielten sie „We Drink your Blood“. Vor „Resurrection by Erection“ ließ er Männlein und Weiblein schreien um zu schauen wer lauter kann und widmete schließlich den Siegern den Song – wer hätte es geahnt, den Männern.

Nach Powerwolf, was ein echt geiler Gig war, kamen Grave Digger.
Das Intro spielte Grave Digger natürlich selber und schickten ein Dudelsack spielendes Skelett in Kutte auf die Bühne. Sie gaben ein Best Of zum Besten und gaben uns Songs wie „Heavy Metal Breakdown“, „Rebellion“ und „Excalibur“. Vom Auftritt her, sehr Klasse. Die Stimmung war super ums mal kurz zu machen: Alles war genial.

Nach einer weiteren Umbaupause stand schon Iced Earth auf der Bühne. Mit „Dystopia“ ging es los und ließen mit „Burning Times“ und „Angels Holocaust“ nicht locker. Das Feedback der Fans war wie bei den "Vorbands" nicht minder leise und gaben alles. Nach dem Gig mussten wir leider schon abbrechen und auf Blind Guardian verzichten, die mit Sicherheit großartig waren. Aber nach fünf Stunden Autofahrt und einem knapp 12 Stunden Festivaltag sei uns das Koma gegönnt gewesen.

Am nächsten morgen nachdem wir uns Frühstück reingedrückt haben, ging es direkt mit Milking the Goatmachine weiter. Da ich die band nicht kenne sind mir aber dennoch 2 Songs aufgefallen „Milk me up before i gogo“ und „Surf Goataragua“. Sehr feine Cover, da hätte Grave Spaß dran gehabt *hehe*. Tjo, Marduk hatten wohl Probleme mit dem Sound, denn sie brachten einen nahezu epischen Soundcheck. Ich flachste vom Graben aus noch ein wenig mit dem Tontechniker rum, dass das Intro wohl das Längste und Leiseste auf dem gesamten Festival sei. Ich versuchte vom Graben aus die Fans was zu motivieren das sie ein wenig laut werden, ist dann aber kläglich gescheitert. Denke mal sie wunderten sich das die Presse auch Fan sein kann ;)
Und wie wir so flachsten standen auch Marduk endlich auf der Bühne und brachten einige mit „Azrael“ und „Nowhere, No one, Nothig“ zum moshen. Sorry, aber nach dem Debakel mit dem Sound usw. waren Marduk für mich die schlechteste Band auf dem Festival.

Weiter ging es dann mit Equilibrium und - Holla die Waldfee - was haben die Druck gemacht.
Nach anfänglichen Soundunstimmigkeiten brachten sie die Halle zum Bangen. Der Sänger war ein wenig schlecht zu verstehen aber wie es bei Bands ist die man von Anfang an kennt machte das kaum was. Von „Blut im Auge“, „Unbesiegt“, „Heimwärts“ und „Met“ war echt alles dabei, was der Fan erwarten konnte und das Publikum danke es mit sehr lauten „M E T“-rufen.
Die ersten halten sich bereits ihren Nacken und dabei war das erst der Anfang.

Danach wurde das Set nämlich für Caliban geschmückt und wir alle wissen, was bei Caliban abgeht oder? Ohne Circle Pit und Wall of Death geht bei denen gar nix. Zu „I will never let you down“ und „Time has come“ wurde es richtig wild, so dass wir uns mal zurück gezogen haben. Wir wollen ja nicht das die Kamera draufgeht.

Bei Trypticon hatte der Hunger endlich gesiegt und das Verlangen nach einem leckeren Burger trieb uns schließlich in den nahegelegenen Burger King. Dort sprangen tatsächlich einige Metalheads im Kreis durch den Raum. Leider fruchtete der Circle Pit nicht und löste sich alsbald wieder auf.

Bei Kataklysm war ich mal so frech und hab mir ein Autogramm von Arch Enemy geholt - warum auch nicht, wir brauchten ja nicht lange anzustehen.
Und zack steht Arch Enemy schon vor der Bühne. Ich will ja nicht sagen das andere Bands lahm sind, aber was Angela für eine Power auf die Bühne bringt ist schon echt herrlich. Alle Songs wie z.b. wie „Yesterday is dead and gone“ und „Revolution Begins“ waren sehr geil performt da passte einfach alles: Aktion auf der Bühne, Sound und Licht. Aber meine Highlights und für 3 Tage Nacken- aua verantwortlich, waren „Nemesis“, „My Apocalypse“ und „Dead eyes see no Future“. Wir bekamen noch ein richtiges oldscool Drumsolo und ein sehr zartes aber feines Gitarrensolo. Ich glaub es war etwas von Garry Moore auf einer Ibanez Klampfe. Ich wusste bis heute nicht das sie so sanft und klar klingen kann. Es war toll!!!

Nun zum Abschluss möchte ich gerne pro und Kontra für das Konzert in Geiselwind bringen.

Pro:

- Die Security war sehr entspannt und echt mega freundlich und zuvorkommend

- Die Halle war groß genug für alles und bot genug Möglichkeiten und Platz

- Essen und trinken war erschwinglich z.b. Ganze Pizza für 8 Euro Becher Pils 0,4l für 2,30

- man kam sehr schnell und ohne großen Stress an Autogramme.

- die Besucher waren klasse !

Kontra:

- Raucher hatten es schwer raus zu kommen - dafür hätten mehr Luken aufgemacht werden können.

- Was bei Toilettenpapier super funktionierte galt leider nicht für die Papiertücher für die Hände. Die waren zu schnell weg.

- der Boden wurde am Freitag nur oberflächlich gereinigt und man klebte gegen Samstagabend fast am Boden fest.

Fazit:

Ein Großartiges Konzert! Sehr gute Organisation und Location. KEINE der Bands war wirklich eine Vorband. Wir bekamen alles das normale Set zu sehen incl. Bühnen Aufbau. Ich kann jedem nur empfehlen die fahrt nach Bayern zu machen es lohnt sich wirklich !

Gruß

Creep und Tinx

 
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