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Phaze I - Phaze I - Stench Of Their Flesh
Saeculum Obscurum - Into The Depths Of Oblivion PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Phogl   

Artist: Saeculum Obscurum

Album: Into The Depths Of Oblivion

Spiellänge: 49:56 Min

Genre: Epic Extreme Metal

Release: 14.01.2011

Label: Thunderblast Records

Link: http://www.myspace.com/saeculumobscurum

 




Saeculum Obscurum (Latein für "das dunkle Jahrhundert") bringen mit Into The Depths Of Oblivion ein Album heraus, welches auf das viel versprechende Genre "Epic Extreme Metal" hört. Laut der Band selber ist dies eine Mischung aus Melo Death, Black und Thrash Metal. Da bin ich mal gespannt, was die Münchener da gezaubert haben.

Mit Where The Crows Settle kracht das ganze auch direkt richtig los. Eine saubere Gitarrenarbeit, Vocals die zwar gegrowlt sind aber dennoch ein Stück Melodie behalten haben... Auch in sich ist der Song stimmig und gefällt auf anhieb. Die Krähen sind also schon mal da. Mit Morituri Te Salutant ("Die Todgeweihten Grüßen dich", der Spruch der römischen Gladiatoren wenn sie die Arena betreten) geht es dann weiter. Neben den ,aus dem ersten Song, schon bekannten Mitteln gibt es hier direkt neue Seiten von Saeculum Obscurum zu entdecken. Ein mehrstimmiger Choral der Gladiatoren erfüllt hier den Song und verpasst ihm so nochmal einen extra Touch. Mit samt Gitarrensolos und Klaviereinlagen ergibt sich so der nächste wirklich gelungene Song. Dem folgt Apostasy, mit dem sich die Band mehr von ihrer Black-Metal Seite zeigt. Auch dies gelangt den Jungs sehr gut.

Das Zwischenspiel zur Halbzeit der CD Interludium beginnt nur mit einem Klavier. Zur Hälfte des selbigen setzen dann Gitarren und Drums ein. Mozart meets Metal ist hier angesagt, und auch dieser Song passt in das Konzept und den Sound des Albums.

The Endless Journey Of A Pain Tortured Soul zeigt dann nochmal, dass Sänger Thorsten Schröder auch das Shouten beherrscht. So gleitet dieser Song etwas mehr in Richtung Thrash Metal. Der Hörer bekommt hier eine Menge unterschiedlich klingende Songs auf die Ohren, so dass man sich immer wieder etwas Einhören muss, um den Stil zu finden. Dafür wird die Scheibe auf keinen Fall langweilig, und ich bin beeindruckt, dass die Band es auch schafft, diesen Mix technisch so gut umzusetzen.
Crux Sanguinolenta schwenkt dann gegen Ende des Albums wieder mehr in die epische Richtung ein, und kann hier ebenfalls voll Punkten.
Der letzte Song, Eternal Isolation beginnt dann mit einem Gesangspart des Drummers Ulrich Retzow der zeigt, dass er mehr als nur die Drums beherrscht. Dieser Song ist, wie es auch zum Abschluss des Albums passt, wieder etwas schleppender und epischer, so dass mit diesem Into The Depths Of Oblivion passend zum Ende gleitet.

Fazit:
Ich bin beeindruckt. Saeculum Obscurum schaffen es, ein Album mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Songs und Sounds zu produzieren, und dies dabei auch noch technisch einwandfrei hin zu bekommen. Into The Depths Of Oblivion ist wirklich ein gelungenes Album, das wohl einige Freunde finden wird. Eines kann ich versprechen: Langweile kommt beim Hören sicher nicht auf!

Anspieltipps: Morturi Te Salutant, The Endless Journey Of A Pain Tortured Soul

Bewertung: 6 von 6 Punkten

Tracklist:

  1. Where The Crows Settle
  2. Morituri Te Salutant
  3. Apostasy
  4. Hibakusha And The Little Boy
  5. Interludium
  6. Downfall Of A Dynasty
  7. The Endless Journey Of A Pain Tortured Soul
  8. Crux Sanguinolenta
  9. Dark Infection
  10. Eternal Isolation

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