Seit 10 Jahren machen Living Corpse zusammen Musik und nun haben sich die Italiener zu ihrem Debütalbum aufgemacht, was unter dem Namen Metaphysical Collapse veröffentlicht wird.Gestartet wird mit Ars Regia. Ein Mix aus Death-, Thrash- und
Metalcore-Einflüssen mit druckvollem Drumming. Sound und Aufnahmequalität sind einwandfrei,da kann man nicht meckern. Weiter geht's mit Metaphysical Collapse. Musikalisch auch ein sehr gelungener Song. Schöne Gitarrensolis, gut eingesetzte Vocals. Living Corpse verzichtet auf hohen Gesang, das gefällt mir sehr gut. Brachial gehts weiter, Living Coprse verstehen keinen Spaß und so wird mit Twin Divine munter weiter geknüppelt. Die nächsten 2 Songs behalten die Härte der Vorgänger bei. Wobei The Great Silver Bullet mir wirklich gut gefällt. Er ist etwas härter und agressiver als die anderen und kann auch durch seine Abwechslung überzeugen.
Kurzes Durchatmen...1 Min. Instrumental Mindflow, bevor man wieder fleissig mit Conspiracy bangen kann. Starker Song, der gut ins Albumkonzept passt. Hart, brutal und auch voll Melodien geladen, die auf einen niederprasseln. 6th Race Of Aquarius Age, mein "favorite song" des Albums. Schweift leicht in Richtung Progessive Death Metal ab, hält aber die Spur der anderen Tracks. Supplying My Lust und das Outro Daybreak bilden das Ende des Debütalbums der
Italiener.
Fazit: Die Jungs sind eingespielt. Warum man 10 Jahre auf das Debütalbum gewartet hat ist die Frage, aber das können Living Corpse am besten selber beantworten. Ansonsten ist das Album frisch und dynamisch, wobei die Anlehnung an größere Bands aus dem Genre nicht von der Hand zu weisen ist. Man darf gespannt sein, welchen Weg die Italiener einschlagen werden.
Anspieltipps:Metaphysical Collapse, Conspiracy und 6th Race Of Aquarius Age
Bewertung: 4 von 6 Punkten
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