collapse collapse

Zuhören im: Browser

oder VLC

Sendeplan

* Chat

* Dein Pure-Metal Team

Loki gmod Loki
Radio Moderator
Mentario gmod Mentario
Techie
Mad Dark gmod Mad Dark
Radio Moderator
Mike Grebe admin Mike Grebe
Radio Papa
wOhst gmod wOhst
Radio Moderator
tinx gmod tinx
Graphics
Phogl gmod Phogl
Techie
Numi gmod Numi
Radio Moderator
Stefan Bürk gmod Stefan Bürk
Techie

* User Info

 
 
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

* Online

  • Dot Gäste: 6
  • Dot Versteckte: 0
  • Dot Mitglieder: 0

There aren't any users online.

* Impressum

Autor Thema: Review - Rockfels die Zweite  (Gelesen 564 mal)

Phogl

Review - Rockfels die Zweite
« am: Juni 21, 2016, 13:23:25 »
Rockfels Festival 10.06.2016 & 11.06.2016

Zum siebten mal in Folge war dieses Jahr euer Phogl auf der Loreley, um euch von großartigen Metal Festivals auf einer großartigen Location zu berichten.
Nachdem der Rockfels 2015 von viel Heavy und Power Metal geprägt war, sollte es dieses Jahr etwas gemischter sein, so dass wir in Vorfreude uns auf den Weg machten.

Freitag

Dank eines Unfalls kamen wir leider erst zu Rage an, die aber direkt das erste Highlight für mich waren. Die Power Metaler aus Herne heizten mit bekannten Songs wie Days Of December (Es ist das Jubiläumsjahr des "Devil strikes Again" Album) und Under Controll das schon gut gefüllte Amphitheater weiter an.
Zu dem allseits bekannten Don't you fear the Winter und Higher than the Sky waren dann auch die Kehlen der anwesenden Metalheads gefragt. Alles in Allem war Rage so ein sehr guter Einstand in den diesjährigen Rockfels für uns.
Das Wetter spielte, im Vergleich zu den Wochen vorher, diesmal auch mit, so dass es keine Befürchtungen gab, dass das ganze wie Rock am Ring enden könne.

Nach Rage ging es weiter mit den Finnen von Sonata Arctica. Der  Powermetal von Rage wurde somit mit etwas mehr Symphonic/Progessive Klängen getauscht, um nun etwas ruhiger durch den Nachmittag zu gehen. Mit Klassikern wie Full Moon und My Land hatte Sänger Tony Kakko natürlich wenig Mühe, das Publikum zu begeistern. Ein Muss bei einer Finnischen Band ist natürlich ein Sauflied, so dass es zum Abschluss für die Metalheads noch Vodka gab.

Püntklich um halb 7 fand sich dann Doro auf der Bühne ein, auf der sie bereits vor Jahrzehnten mit Warlock stand. Mit Burning ging es gut los und auch mit der Festival Hymne We are the Metal Heads sorgte Doro für Stimmung im Rund des Amphitheaters. Als Zugabe gab es als Zuckerstück dann noch ein Judas Priest Cover (Breaking the Law, was sonst?), da Doro Priest bei eben dieser Tour auch begleitet hatte.

Nach dem klassichen Sound von Doro folgten dann Eluveitie, die ihren Pagan/Folk Metal aus der Schweiz für uns im Gepäck hatten. Auch sie mussten zunächst, wie auch Rage vorher schon, feststellen, dass das einzige Manko der Loreley ist und bleibt, dass es weder Raum für Moshpits noch für eine Circlepit o.ä. gibt, was der Stimmung aber bisher noch nie Abbruch getan hatte. Zu Songs wie Thousand Fold und Inis Mona tanzte und feierte daher das Publikum mit den Schweizern auch ohne moshen. Dass sie mit drei (!) Gastmusikern auftreten mussten, war kaum merklich. Zusätzlich konnte uns Chrigel mitteilen, dass die Band gerade dabei ist, ihr zweites Akkustikalbum, die "Evocation II" aufzunehmen.

Als Höhepunkt des ersten Abends fanden sich dann Subway to Salley auf der Bühne ein. Als Intro gab es, wie gewohnt, Alle Psallite Cum Luya, das gefolgt wurde vom Mephisto. In seiner ersten Ansprache versprach Eric Fish dann dem Publikum, von dem berühmtesten Felsen der Welt die Republik beben zu lassen, was der Band auch ordentlich gelang. Mit Klassikern wie Knochenschiff oder Falscher Heiland gab es einige Songs zum Feiern. Zu Vaitstanz waren dann sogar Dubsteb Einflüsse zu hören. Natürlich gab es auch genug zum Mitsingen und als Zugabe und würdiges Ende des ersten Abends folgte dann natürlich Julia und die Räuber.

Samstag

Der Samstag startete mit etwas Verwirrung um das Line-Up. Eigentlich sollten Mustach spielen, allerdings ergaben Nachfragen, dass die Band nicht komplett da sei und daher zunächst Plan A und dann noch einmal TXL spielen würden. Dadurch verschoben sich alle Bands etwas weiter nach hinten, so dass es statt bis 23:00 bis nach 24:00 Metal auf die Ohren gab.

Plan A ist eine Coverband aus der Region, welche den Bandcontest gewonnen hatte. Diese legten auch gut los mit ihren Versionen von Enter Sandman und Symphony of Destruction. Auch mit ihrem rockigen Michael Jackson Meadly wurde das Publikum adequat unterhalten und Plan A zeigte, dass sie nicht bloß ein "Plan B" waren.

Mit dem Auftritt von TXL gab es auch mehr Informationen zum Verbleib von Mustach, denen wohl der Sänger abhandengekommen war. So ließ Halid wieder seine markante Stimme über der Loreley erklingen und wir hatten nun doch noch die Chance, die Band zu sehen. Mit Songs wie Mir gehts nicht so und Scheiß drauf weckten sie auch die letzten Metalheads. Zum Abschluss fand sich dann doch Mustach auf der Band ein und übergab Halid einen Songtext, da die Jungs auch ohne ihren Sänder zumindest ein Lied zum Besten geben wollten. Ohne Übung folgte so "Double Nature" bei dem der ins kalte Wasser geworfene Halid eine gute Figur machte und so Mustach zumindest einen kleinen Auftritt ermöglichte.

Das Blödel-Metal Urgestein J.B.O. zog dann als nächstes mit einer Ihrer Hymnen, Bolle, auf der Loreley ein. Um das Publikum beim Mitsingen zu unterstützen gab es in der Folge sogar auf die Bühne getragene Schilder mit Songtexten, denn wovon lebt J.B.O. mehr als vom mitgröhlen und mit Spaß haben... Zwischen vielen alten Songs zum mitsingen gab es auch ein Stück vom neuen Album "Das neue Album, das noch keinen Namen hat", nämlich Der Heavy Metal ist der Doktor. Das Ganze wird am 8.7. erscheinen und hat bis dahin vielleicht auch einen Namen. Als letzten Song spielten die Jungs dann noch, passend zum Festival, Ein Fest.

Die nächste Band auf dem Rockfels waren D-A-D (ehemals Disneyland After Dark). Die Dänen bewiesen ihre Deutschkentnisse und heizten das Publikum so nicht nur musikalisch an. Mit Songs wie Sleeping My Day Away füllten die vier Dänen um Jesper Binzer angenehm den Nachmittag mit ihren Hard Rock Klängen.

Um wieder etwas Abwechslung in das Programm zu bringen folgte nun wieder ein wenig Pagan Metal mit niemand geringerem als Ensiferum. Mit einigen neuen (One Man Army, Wanderer) und auch alten Songs (Into Battle, From Afar) führte Petri Lindroos das Publikum in den frühen Abend. Natürlich kam auch hier das Mitsingen (Wenn man das bei Iron so bezeichnen kann ;) ) und Mitfeiern nicht zu kurz. Auch hier mussten die Finnen lediglich davon enttäuscht werden, dass es auch bei ihnen keine Moshpits gab.

Nach Ensiferum wurden wir dann von keinem geringerem als Michael Kiske und Unisonic zur Bühne gerufen. Diese Zusammenstellung aus großartigen Metallern wie auch Kai Hansen oder Kosta Zafiriou sorgte für gute Stimmung am frühen Abend. Mit einigen Songs wie King for a day oder Sensational zeigte die Band ihre Klasse und man konnte froh sein, auf einem der drei Auftritte dieses Jahr dabei zu sein. Natürlich durfte bei dieser Besetzung auch ein Klassiker nicht fehlen, so dass es zum Abschluss noch Helloweens I want out gab. Zu einer Zugabe reichte es leider nicht mehr.

Als vorletzte Band des Festivals und des Abends fanden sich dann Eisbrecher auf der Bühne ein, um diese mit feinster Neuer Deutscher Härte zu füllen und erfüllen. Die anwesenden Metalheads feierten auch anständig mit Alexx Wesselsky zu Songs wie Fehler machen Leute und 1000 Narben. Dabei war die Stimmung top so dass nicht nur die Band ordentlich ihren Spaß hatte. Gegen Ende des Auftritts zeigte Wesselsky noch einmal seine Herkunft und spielte mit seiner Band den Megaherz Track Miststück.

Als sich dann Avantasia rund um Tobias Sammet auf der Bühnen einfanden war klar, dass sich der Rockfels dem - großartigen - Ende nährte. Zu Ghostlights fand sich dann auch Michael Kiske wieder auf der Bühne wieder. Dass es dabei leicht angefangen hatte zu regnen störte nun wirklich keinen mehr. Generell war das Aufgebot von nicht weniger als 13 Musikern wieder einmal großartig und Tobi brachte diese auch auf der Loreley anständig zusammen. So fand sich zu The Great Mystery unter anderem Bob Catley von White Snake auf der Bühne und auch Masterplan-Sänger Jorn Lande soll an dieser Stelle erwähnt sein, der natürlich bei The Scarecrow nicht fehlen durfte. Großartige Songs wie Twisted Mind und Farewell wurden so von den Musikern mit jeder Menge Leben gefüllt. Zum Abschied verließen uns Tobi und seine "Band" mit Reach Out For The Light und beendeten damit das, wieder einmal, tolle Rockfels Festival.

Für das nächste Jahr wird der Rockfels noch lohnender für euch, da das Festival dann das erste mal drei Tage dauern wird, nämlich vom 15. bis 17. Juni 2017. Bestätigt sind dafür bereits Blind Guardian und Krokus, also lasst euch von meinem Bericht verleiten und bucht schon mal euer Early Bird Ticket HIER ;)

Rock on!

Euer Phogl
« Letzte Änderung: Juni 21, 2016, 13:28:43 von Phogl »
These are not the droids you are looking for.

 

* Suchen


* Wunsch und Gruß Kiste :)

Name:

Wunsch:

Gruß:

Antispam: 5 + 3 ist ? :

* Partner

* Neuste Reviews

The Real McKenzies - Two Devils Will Talk 2017 von Loki
[März 18, 2017, 07:46:05]


Stamina - System Of Power 2017 von Loki
[März 18, 2017, 07:45:23]


Dool - Here Now, There Then 2017 von Loki
[März 18, 2017, 07:44:39]


Dethonator - Dethonator 2017 von Loki
[März 18, 2017, 07:43:57]


Sinnestäter - Dreht Auf! 2017 von Loki
[März 18, 2017, 07:43:14]