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Autor Thema: Xandria - Theater Of Dimensions 2017  (Gelesen 254 mal)

Loki

Xandria - Theater Of Dimensions 2017
« am: Februar 11, 2017, 09:28:11 »
Xandria - Theater Of Dimensions 2017



Seit 1994 sorgt die deutsche Band für Furore. Wie bei solchen Gruppen üblich durchlebten auch Xandria eine Phase der «wechselnden Sängerinnen». Meine Wenigkeit ist während der Manuela Kraller-Ära (2010 – 2013) erstmal auf den Xandria-Zug aufgesprungen. Die 2012 erschienene Platte «Neverworld’s End» kann ich auch heute noch sorglos weiterempfehlen. Die Nähe zu Nightwish (wohlverstanden mit Tarja als Frontröhre) lässt sich nicht abstreiten. Nach Manuelas Abgang wurde die Niederländerin Dianne van Giersbergen als neues Frontmädel vorgestellt. Sie verfügt ebenfalls über ein Stimmchen, welchem man sehr gerne stundenlange lauscht.

THEATER OF DIMENSIONS ist eine äußerst emotionale Angelegenheit, die aber zum passenden Zeitpunkt natürlich den Ultraheavy-Schalter umlegt. Hochkarätige Guest Vocals finden sich unter anderem von Henning Basse (Firewind), Zaher Zorgati (Myrath), Björn Strid (Soilwork) und Ross Thompson (Van Canto) auf dem Album ein! Das Opus besitzt eine Soundtrack-hafte Aura, die allen Kompositionen orchestrale Finesse verleiht, nur um von donnerndem Groove und ausgeklügeltem Shredding aufgefangen zu werden. Folklore und Balladeskes wurden verwoben (,,Forsaken Love"), derber Thrash blitzt auf (,,We Are Murderers (We All)"), und am Schluss kann es keinen Zweifel geben: Xandria waren nie furchtloser, nie abwechslungsreicher und nie aufregender!

Nach der Veröffentlichung des letzten Albums ging die ostwestfälische Band Xandria auf ihre bisher längste, 150 Shows umfassende Welttournee. Durch die gesammelten Eindrücke in den verschiedensten Kulturen entstand das neue Album "Theater of Dimensions" und zeigt auf bemerkenswerte Weise, dass Xandria nicht ohne Grund zur Speerspitze des epischen Symphonic Metal gehören.
Und das ist mal ne Ansage! Ein Album über eineinviertel Stunden trauen sich mittlerweile ja nur noch die wenigsten. XANDRIA ist bekannt dafür, Alben mit einer Laufzeit von über einer Stunde zu produzieren, stellt hier aber dennoch einen bandeigenen Rekord auf.

Und es wird deftig. 13 brandneue Monster warten darauf, entfesselt zu werden. Wie die Monster klingen, erfahrt Ihr jetzt: Der Opener „Where The Heart Is Home“ fährt schon mit stolzen 6:53 auf und erweist sich als wahrer Gigant. Epochal, epischste Ausmaße, monströser Aufbau, orchestral, feinster Opern-Gesang von Dianne und Chor, dazu gibt es ordentlichen Symphonic Metal und klassische Keyboard-Sounds. Was für ein gigantischer Auftakt! Hier ist das Herz wahrlich daheim! Die extrem elegisch ruhige Verschnaufpause in der Mitte der Perle bringt Euch gleich noch mal sicher nach Hause! Mit „Death To The Holy“ wird es dann gleich thematisch eine Spur krasser. Allerdings erschaffen Xandria mit diesem epischen Gigant neue Heiligtümer. Also alles gut! Und sie schaffen den/dem Heiligen / Hei- ligtum ein würdevolles Begräbnis. Wahr- lich anbetungswürdig! Mit „Forsaken Love“ kommt eine super sanfte, elegi- sche, tiefe, tieftraurige, tief berührende Ballade daher. Genau das Richtige nach so viel Gedröhn! Direkt im Anschluss wird wieder ordentlich theatralisch ge- schreddert mit der zweiten brandneuen Single „Call Of Destiny“.
So hat man Xandria selten gehört! Die neuen Stärken stehen ihnen verdammt gut und sie brillieren einfach sehr damit! Absolut top, headbangen garantiert! Das bereits erwähnte „We Are Murderers (We All)“ zusammen mit dem inbrünstigen heiß geliebten Gesang von Björn Strid, seines Zeichens Frontmann von Soilwork, ist das wohl krasseste, was Xandria bisher gemacht haben! Gleich- zeitig ist es eine fette Kampfansage gegen Bestie Mensch und ein fetter Mittelfinger! So muss das! Ich hoffe, so eine Zusammenarbeit kommt erneut zustande und Björn darf das nächste Mal noch mehr beisteuern. „Dark Night Of The Soul“. Die Abgründe der menschlichen Seele werden immer tiefer; Dinge kommen in´s Rollen, die nicht mehr aufzuhalten sind. Das Ganze tragen Xandria durch wunderschönen Gesang von Dianne und Klavierbegleiung vor. Drums und ein Orchester schalten sich dazu. Auch die Gitarristen sind nicht untätig. So muss Symphonic Metal, wunderschönes Lied! „When The Walls Came Down (Heartache Was Born)“. Alleine schon die Namen der Songs sind episch genug. Die Thematiken werden verschärft; was eigentlich anhand der Entwicklungen in der Welt und von Bestie Mensch überall Einzug finden müsste. Xandria machen es und brechen mit ihrer Wucht jede Mauer! „Als die Mauern kamen, war der Herz- schmerz geboren“. Was für ein Titel. Und sehr individuell anwendbar. Und wie inbrünstig Dianne das auch noch vorträgt. Einfach mächtig! „Ship Of Doom“, das „Schiff des Untergangs“ oder auch „Untergangsschiff“, hinge- gen ist unmissverständlich.
Piraten-Attitüde, düstere Atmösphäre, leichte Rap-Parts, ein unheilvoller Count- down. Das Schiff hat seinen gerechten Anstrich erhalten! „Célilí“. Folklore, russische Atmosphäre, Humppa-Folk- Symphonic Metal, Partylaune, wun- derschöne Melodien, ein Hauch ver- wegene Abenteuerlust. All das fällt mir bei diesem Liedlein ein. Allerfeinstes Instrumental, durchaus ein absoluter Favorit! Der „Song For Sor- row And Woe“, also das „Lied für / über Trauer und Weh“, hat seinen Namen absolut verdient. Trauer, hoch dramatischer Gesang, Theatralik, Gewalt, Bombast, Schnelligkeit. Viel- leicht hilft es Euch in schweren dunklen Zeiten. „Burn Me“ ist ein weiterer Favorit. Ähnliche Stimmungen und Bilder wie bei dem Instrumental werden hier verwendet und es wird deftig. Ich möchte meinen, Dianne hat hier Hilfe von einer Kollegin. Wer das ist, kann ich leider nicht sagen. Auf jeden Fall: der absolute Burner, wie man hier sehr passend sagen kann! „Queen Of Hearts Reborn“ – „Königin der wiedergeborenen Herzen“. Epischer geht es doch gar nicht mehr! Nach all dem Krach kann hier mal wieder entspannt werden. Zumindest kurz, denn ein heiliges Inferno bricht auch hier los! Der Königin wird gerecht gehuldigt, Dianne und ihre Jungs liefern Meisterleistungen und Abwechslung im Klangbild. Was will man mehr! Dianne beweist hier auch, welch Stimmspektrum sie mitbringt. Sehr beeindruckend, Hut ab! „Theater Of Dimensions“ – „Ein Theater der Dimensionen“.
Mit diesem Herz- und Titelstück beschenken Xandria ihre Fans mit einem 14:22 minütigen Epos, das es so noch nie von ihnen gab! Einfach der absolute Wahnsinn, das perfekte Endstück, ein Lied das Musikgeschichte schreiben wird

Tracklist
CD1

1    - Where The Heart Is Home    6:53    
2    - Death To The Holy                4:47    
3    - Forsaken Love                     4:20    
4    - Call Of Destiny                4:11    
5    - We Are Murderers (We All)   5:52    
6    - Dark Night Of The Soul        5:21    
7    - When The Walls Came Down (Heartache Was Born)                                        5:11    
8    - Ship Of Doom                        4:50    
9    - Céilí                                3:22    
10    - Song For Sorrow And Woe    5:24    
11    - Burn Me                                4:42    
12    - Queen Of Hearts Reborn        5:17    
13    - A Theater Of Dimensions      14:22

CD2

1    - Call Of Destiny (Acoustic Version)    5:04    
2    - Dark Night of the Soul (Acoustic Version)    4:33    
3    - In Remembrance (Acoustic Version)    2:54    
4    - Sweet Atonement (Acoustic Version)    3:31    
5    - Valentine (Acoustic Version)            3:29

https://www.youtube.com/watch?v=YB-1Luo75vU

https://www.youtube.com/watch?v=VMVOwH2exHs
« Letzte Änderung: Februar 11, 2017, 09:30:59 von Loki »





Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist.

 

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