collapse collapse

Zuhören im: Browser

oder VLC

Sendeplan

* Chat

* Dein Pure-Metal Team

Stefan Bürk admin Stefan Bürk
Techie
Loki gmod Loki
Radio Moderator
SpikeReaper gmod SpikeReaper
Radio Moderator
Mentario gmod Mentario
Techie
Mad Dark gmod Mad Dark
Radio Moderator
Mike Grebe admin Mike Grebe
Radio Papa
wOhst gmod wOhst
Radio Moderator
tinx gmod tinx
Graphics
Larsch gmod Larsch
Radio Moderator
Phogl gmod Phogl
Techie
Numi gmod Numi
Radio Moderator

* User Info

 
 
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

* Online

  • Dot Gäste: 10
  • Dot Versteckte: 0
  • Dot Mitglieder: 0

There aren't any users online.

* Impressum

Autor Thema: Miss May I - Shadows Inside 2017  (Gelesen 258 mal)

Loki

Miss May I - Shadows Inside 2017
« am: Juni 18, 2017, 11:06:10 »
Miss May I - Shadows Inside 2017



Schatten, tief drinnen. Im Inneren. Und mächtig bereit sie aus dem dunkelsten Kellern fliehen zu lassen und mit voller Wucht in die Metalcore-Szene zuschmettern. Schatten, die sich in dir breit machen, dich angenehm aufwühlen und ein gutes Gefühl hinterlassen.

Mit der bekannten Kürze (und Würze) von „Rise Of The Lion“ beschränkt sich das neueste Werk der Truppe erneut auf 10 Songs und eine Spielzeit von knapp 35 Minuten, die dem Album aber definitiv zugute kommt. Dementsprechend wenig Zeit kann für Schnörkel und Ästhetik sein, hier geht es doch nur um auf den Punkt gebrachten Metalcore mit viel Druck und Speed, oder? Falsch! Zwar startet der Titeltrack „Shadows Inside“ mit atemberaubendem Tempo und bestem Circlepit-Potential, aber zum Refrain entschleunigt sich das Ganze ein wenig und gibt Spielraum die tollen Cleans von Ryan Neff. Das melodische Feeling geht hier stark in die Richtung von BURY TOMORROW, die meiner Meinung nach sowieso aktuell das Genre des ‚klassischen‘ Metalcore dominieren. Auf genau dieses Gefühl setzt glücklicherweise auch der Rest des Albums: Mit „Under Fire“ präsentieren MISS MAY I einen hymnenhaften Song mit wundervollen Riffs und abwechslungsreichem Songwriting. Direkt im Anschluss wartet die nächste Überraschung. „Never Let Me Stay“ bietet wohl den höchsten Tiefgang der gesamten Platte und überzeugt sowohl durch seinen melancholischen und ruhigen Stil, als auch durch den mit Verstand geschriebenen Text, der durchaus zum Nachdenken anregen kann.

Trotzdem haben MISS MAY I keinesfalls vergessen, wie man eindrucksvoll musikalische Härte inszeniert. „Casualties“ und vor allem „Swallow Your Teeth“ stellen die größten Brecher des Albums dar und dürften wohl auch live für Furore sorgen. Dabei geht es der Band weniger um stumpfes Tempo, wie es bei den Vorgängeralben hin und wieder der Fall war, sondern um konzentrierte und gut portionierte Elemente im Songwriting, die den Puls gern auch mal über 180 klettern lassen. Ein weiterer Aspekt von „Shadows Inside“, den es anzusprechen gilt, ist die Häufigkeit von balladenhaften (wenn man das an dieser Stelle so sagen kann) Hymnen – mit „My Destruction“, „Crawl“, „Death Knows My Name“ und „My Sorrow“ stellen sie immerhin fast die Hälfte der Platte dar. Und genau das ist ein Problem: Keiner der genannten vier Songs schafft es, sich als eine Art Höhepunkt innerhalb der Tracklist zu etablieren, sondern sie degradieren geradezu absolute Ohrwürmer wie „Lost In The Grey“ oder „Swallow Your Teeth“ zu qualitativen Ausreißern nach oben.

Die Lieder besitzen wieder die gewohnte Wucht und Durchschlagskraft (bereits der Opener und Titel-Song schraubt mächtig am Halsgewinde), betonen aber ebenso deutlich den Chorus. SHADOWS INSIDE ist eine Nuance melodiebetonter als seine Vorgänger (speziell auch, wenn sich die Gitarren zu klassischen Soli hinreißen lassen), aber keineswegs kraftlos. Der Sound ist ein großes Plus und lässt auch jene Momente wuchtig wirken, in denen Miss May I die großen Hooklines suchen und es fast schon ambient-artig zugeht (‘Never Let Me Stay’).

MISS MAY I schaffen es mit „Shadows Inside“, trotz kleiner Experimente, sich treu zu bleiben. Die Produktion und das Songwriting sind ausgereifter sowie deutlich hochwertiger. Auch bei der Ähnlichkeit einiger Songs zu den Tracks der Genre-Kollegen, schmälert es nicht den Gesamteindruck der Platte. Das ist klassischer Metalcore im modernen Gewand, der gerade Fans von KILLSWITCH ENGAGE, AS I LAY DYING oder den frühen ALL THAT REMAINS sehr gut gefallen wird.

Tracklist


    Shadows Inside
    Under Fire
    Never Let Me Say
    My Destruction
    Casualties
    Crawl
    Swallow Your Teeth
    Death Knows My Name
    Lost In The Grey
    My Sorrow


https://www.youtube.com/watch?v=uY2jLCYIZg0
« Letzte Änderung: Juni 22, 2017, 06:11:25 von Loki »





Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist.

 

* Suchen


* Wunsch und Gruß Kiste :)

Name:

Wunsch:

Gruß:

Antispam: 5 + 9 ist ? :

* Partner

* Neuste Reviews

Vhäldemar - Against All Kings 2017 von Loki
[Dezember 02, 2017, 08:23:31]


Keldian - Darkness And Light 2017 von Loki
[Dezember 02, 2017, 08:22:20]


Ram - Rod 2017 von Loki
[Dezember 02, 2017, 08:20:57]


Tyfon’s Doom - Emperor’s Path 2017 von Loki
[Dezember 02, 2017, 08:20:07]


The Dark Element - The Dark Element 2017 von Loki
[November 25, 2017, 09:26:36]