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Autor Thema: Rage - Seasons Of The Black 2017  (Gelesen 81 mal)

Loki

Rage - Seasons Of The Black 2017
« am: Juli 29, 2017, 18:56:38 »
Rage - Seasons Of The Black 2017



Die Herner Naturgewalt - Rage!!!!!
Knapp 14 Monate nach dem Einstand von Lucky und Marcos in Form vom "The Devil Strikes Again"-Scheibchen legen die RAGE-Musiker nach und präsentieren uns mit "Seasons Of The Black" das 23.te Bandalbum.

Allgemein scheinen die teutonischen Hartmetallurgesteine um Frontberserker Peavy Wagner seit der Trennung von Gitarrist Victor Smolski (der aktuell mit Almanac aber auch seinen zweiten Frühling durchlebt, eine klassische Win-Win-Situation) im Jahr 2014 eine rundum gelungene Frischzellenkur durchlebt zu haben und donnern 2017 heftiger als je zuvor durch die Hartwurstbotanik. Wahrscheinlich übertrifft „Seasons Of The Black“ sogar die Comebacklasse seines Vorgängers, hat dafür aber keine derartig schlagkräftigen Thrasher wie „The Devil Strikes Again“ oder „Dark Side Of The Sun“ vorzuweisen und setzt mehr auf Melodien zu den Riffgewittern.

So erinnert der dezent thrashige Titel-Track an selige BLACK IN MIND-Zeiten, die hoch melodische Groove-Attacke ‘Serpents In Disguise’ startet eine gefühlte Zeitreise zur WELCOME TO THE OTHER SIDE-Ära, und der hymnisch-swingende Ohrwurm ‘Blackened Karma’ geht zweifellos als eine der besten Kompositionen aus der letzten Dekade in die Rage-Diskografie ein. Nach weiterer überdurchschnittlicher Kost wie dem düsteren Stampfer ‘Septic Bite’ oder der eingängigen Hymne ‘All We Know Is Not’ überraschen die Szeneveteranen ihre Fans mit ‘The Tragedy Of Man’ – eine Quadrologie, die sich stolze zwanzig Minuten lang konzeptionell mit dem Untergang der Menschheit beschäftigt.

Mit dem quasi Titelsong “Season Of The Black” starten RAGE ziemlich unkonventionell in das Album. Die primär im Midtempo angesiedelte Nummer ist schön abwechslungsreich gehalten und kann in den Bridges mit coolen Riffs punkten, ist aber sonst das, was man für gewöhnlich einen ‘Grower’ nennt. “Serpents In Disguise” wird da schon konkreter. Recht aggressiv und mit einem typischen RAGE-Refrain ausgestattet, drückt der Song ordentlich nach vorne. Marcos steuert hier ebenfalls ein sehr cooles Solo bei, das das Lied bereichert. Die Single “Blackened Karma” kommt da aus einer ganz anderen Ecke. Wesentlich moderner gehalten und mit einem mächtigen Groove versehen, überzeugt der Track auch durch eine untypische Melodieführung in der Strophe. Kann man definitiv so machen. Mit “Time Will Tell” folgt ein starkes Highlight von “Seasons Of The Black”. Neben vielen unterschiedlichen Parts wird das Stück durch einen perfekten Soloteil und coole Refrains abgerundet.
Alles aber RAGE-typisch gehalten und bis hierher die beste Nummer der Platte. Das kann man vom folgenden “Septic Bite” leider nicht unbedingt sagen. Das Lied entpuppt sich als unauffälliger Midtempo-Groover. Nicht schlecht, aber qualitativ doch ein Stück weit von seinen Vorgängern entfernt.
“Walk Among The Dead” holt danach aber die Kohlen wieder aus den Feuer. Der Song ist ein Hit mit packendem Refrain und hätte gut und gerne auch auf “Black In Mind” stehen und dort zu den Highlights gehören können. Starke Nummer. “All We Know Is Not” kommt da nicht ganz ran, ist aber beileibe auch kein schlechter Song. Generell heben RAGE hier das Grundtempo verglichen mit den anderen Songs der Scheibe ein wenig an. Danach kommt das abschließende zwanzig-minütige Opus “The Tragedy Of Man”, das in vier einzelne Songs unterteilt ist. Den Anfang macht “The Tragedy Of Man – Gaia”, das von akustischen und schönem Klargesang von Peavy eingeleitet wird. Die Art des metallischen Einstiegs hätte ich dann eher von eine Band wie HAMMERFALL erwartet. Dadurch wird der Song aber zu einer Überraschung für den Hörer. Akustische Gitarren, die an OZZYs “Diary Of A Madman” erinnern, lassen den Song atmosphärisch ausklingen. Mit “The Tragedy Of Man – Justify” präsentieren RAGE dann wieder einen Hit. Der Song ist ebenfalls im typischen RAGE-Stil gehalten und dazu ein superber Ohrwurm, sowie instrumental eine Macht. In diesen Kontext passt auch “The Tragedy Of Man – Bloodshed In Paradise”, das die härteste Nummer der neuen Platte darstellt. Dabei ist das Lied aber abwechslungsreich gehalten und überzeugt mit coolen Licks und zwingendem Refrain. Ebenfalls eine starke Nummer. “The Tragedy Of Man – Farewell” schießt nicht nur das zwanzig Minuten Stück ab, sondern auch die CD.

Danach folgt die versprochene Überraschung. RAGE haben sechs Klassiker aus AVENGER-Tagen neu aufgenommen und hatten hörbar Spaß dabei. Es ist aber auch schwer sich Songs wie “Adoration”, “Southcross Union” oder dem lyrisch schön grenzdebilen “Assorted By Satan” zu entziehen.

Der Split tat Peavy gut und das ist in jedem der neuen Tracks ebenso spürbar wie es bereits auf dem letzten Werk der Fall war. RAGE wirken NOCH brutaler und noch zielstrebiger, was das Wiederherstellen des alten, roughen Sounds angeht.

Tracklist

 1. Season Of The Black
  2. Serpents In Disguise
  3. Blackened Karma
  4. Time Will Tell
  5. Septic Bite
  6. Walk Among The Dead
  7. All We Know Is Not
  8. Gaia
  9. Justify
10. Bloodshed In Paradise
11. Farewell
12. Adoration
13. Southcross Union
14. Assorted By Satan
15. Faster Than Hell
16. Sword Made Of Steel
17. Down To The Bone

https://www.youtube.com/watch?v=f_OB6hO9ONE





Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist.

 

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