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Autor Thema: Tyfon’s Doom - Emperor’s Path 2017  (Gelesen 49 mal)

Loki

Tyfon’s Doom - Emperor’s Path 2017
« am: Dezember 02, 2017, 08:20:07 »
Tyfon’s Doom - Emperor’s Path 2017



Nach dem 2015er-Demo und der letztjährigen EP 'Yeth Hound', ist Sänger und Fast-alles-Spieler Tommi Varsala mit 'Emperor’s Path' eine Granatenscheibe gelungen, deren Schockwellen die Trve-Szene gewaltig durchschütteln werden.

Der 23-jährige Finne aus Tampere hat seinen Drumcomputer für die Aufnahmen gegen Cederick Forsberg (BLAZON STONE, ROCKA ROLLAS) eingetauscht und schafft es in den zehneinhalb Songs über 45 Minuten mit beinahe unverschämter Leichtigkeit, den Bogen von alten METAL CHURCH und RUNNING WILD zu CLOVEN HOOF und MANILLA ROAD’scher Epik zu spannen. Die singenden Gitarren versprühen Lebensfreude pur, dazu halten die Hooks und der raue Gesang stets genug Sicherheitsabstand zur Kitsch- und Klischeegrenze. Dass die vorwiegend im Galopp vorgetragenen Stücke bei aller Stiltreue niemals austauschbar klingen, ist ein weiterer Pluspunkt, der Varsala in einer an der Oberfläche immer oberflächlicher werdenden Metalwelt gar nicht hoch genug angerechnet werden kann.

Für "Emperor's Path", aufgenommen zwischen Herbst 2016 und Februar 2017 von Mr. Varsala himself in seinem Home Studio, hat sich der Alleskönner, wie angekündigt, prominente Unterstützung hinter den Kesseln geholt. Und was Cederick Forsberg (u. a. BLAZON STONE) für einen geilen Job abliefert, alle Achtung. Natürlich kommt ihm der gute Sound eindeutig entgegen. Im Gegensatz zur EP "Yeth Hounds" ist Varsala, was die Produktion angeht, ein Quantensprung gelungen. Aber eine gute Scheibe lebt nun mal nicht vom Sound allein, sondern von den Songs. Und die blasen, vom Opener 'Tyrant's Sceptre' bis zum abschließenden Titeltrack, so ziemlich alles aus dem Weg, was in diesem Jahr unter dem Banner des traditionellen Metals auf den Markt gekommen ist. Übertrieben? Eindeutig nicht! Tommi Varsala schafft das, woran andere göttlich scheitern: Er nimmt altbekannte Zutaten und transportiert sie gekonnt ins neue Jahrtausend. Da klingt aber auch absolut nichts angestaubt oder tausend Mal gehört. Das ist frisch. TYFON'S DOOM nehmen das Beste von der NWOBHM, epischem Metal und US-typischem Power Metal, garnieren das Ganze mit der den Finnen typischen Melodiösität. Beste Beispiele dafür finden sich auf 'Rising Earth' oder 'Endless War'. Das 'Beyond Treason' zu Beginn mal eben für ein paar Sekunden 'Walk In The Shadows' von QUEENSRÿCHE zitiert, geht auch als brillanter Schachzug durch. Weil Varsala gerne alle Fäden in der Hand hält, stammt das Cover-Artwork ebenfalls von ihm. Besagtes Cover erinnert an FATES WARNING, was auch bei der Musik mehr als einmal durchschimmert. Wie weit allerdings der Waschzettel des Labels neben der Spur liegen kann, zeigt deren Hinweis, dass die Vocals eine Mischung aus Lemmy und Schmier sein sollen.

In Sachen TYFON’S DOOM wird sich das Lager der Heavy Metal-Fans in zwei Lager spalten: totale Liebe oder komplette Ignoranz. Das zweite Lager hat allerdings verloren, denn natürlich ist der Sound maximal einem Demo angemessen, vielleicht aber nicht einer offiziellen Veröffentlichung und der Gesang klingt scheppernd und mit viel Hall aus den Boxen. Aber wer sich von diesen Oberflächlichkeiten abschrecken lässt, verpasst so einiges: unglaublich geile Songs mit einer Energie und Attitüde, die direkt aus den aufregenden Anfangstagen des Heavy Metal herüber gerettet wurde. Wie ich immer sage, ist Atmosphäre und Attitüde einer state-of-the-art-Produktion weit überlegen und ich würde “Yeth Hound” den meisten überproduzierten Heavy Metal-Alben unbedingt vorziehen. Das liegt aber nicht per se daran, dass man das Album vielleicht bewusst unterproduziert hat und so Untergrund sein will, wie es nur geht, sondern daran, dass es knallt. Tommy Varsala ist das einzige Mitglied der Band und das macht es dann noch bemerkenswerter, denn oftmals verzetteln sich Ein-Mann-Projekte in Eitel- und Kleinigkeiten, aber Tomy weiß, wie geiler Heavy Metal zu klingen hat.

Tracklist


    Tyrant's Sceptre
    The Hidden Hand
    Sea Of Life
    Beyond Treason
    Endless War
    Moonlight
    Howling Danger
    The Rider from The Abandoned Town
    Rising Earth
    Strange Aeons
    Emperor's Path

https://www.youtube.com/watch?v=aBFECPvdW1k





Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist.

 

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