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Autor Thema: Ram - Rod 2017  (Gelesen 49 mal)

Loki

Ram - Rod 2017
« am: Dezember 02, 2017, 08:20:57 »
Ram - Rod 2017



Traditioneller Metal ist nicht ausgelutscht oder gar tot.
Den Beweis findet man auf Ram´s neuem Silberling "Rod"
Das fünfte Album der Schweden wird von vielen als das beste Album der Bandgeschichte gewertet.

Die melodiösere Ausrichtung des Vorgängers wurde beibehalten, trotzdem versprühen die Hymnen der Göteborger noch immer diesen unterschwellig düsteren, gefährlichen Odem des Okkulten. Das liegt in erster Linie an Oscar Carlquists hoher, stetig vibrierender Stimme, die sich am ehesten noch mit der seines Landsmanns Charles Rytkönen (Morgana Lefay) vergleichen lässt.

An “Rod” kommt niemand vorbei. Es gibt eine Menge guter neuer Bands, aber keine kann RAM das Wasser reichen. Der Ohrwurm ‘On Wings Of No Return’ lässt jeden Metal-Fan automatisch die Fäuste ballen, während ‘Gulag’ mit dem coolsten Hoppelrhythmus seit Iron Maiden ausgestattet ist, Das fünfte Album der Schweden kann zu jeder Sekunde überzeugen. Auch die kurzen Instrumentalstücke, beziehungsweise Intros/Outros, passen zum Rest des Materials. Dabei erzeugen eben jene kurzen Sequenzen (bspw. bevor es beim Opener richtig zur Sache geht oder “Anno Infinitus”) eine Atmosphäre, wie bei einem Horrorfilm aus den ganz frühen Achtzigern. Gelungen, passen diese Zwischenspiele doch perfekt zu RAM und ihrer Vision von Heavy Metal. “The Cease To Be” geht sogar noch ein Stück weiter in der Zeit zurück und lehnt sich bei JUDAS PRIEST und deren 70er Schaffen (“Stained Class”) an, ohne dabei abzukupfern. Auch die Produktion reiht sich in den Kontext schön ein. Ganz old school, aber dennoch differenziert. RAM haben ganz Arbeit geleistet. Neben den genannten Songs wird die Platte vom thrashigen “Incinerating Storms”, sowie dem atmosphärischen “Ashes”, welches in einer finalen Eruption endet, abgeschlossen. Die beiden Songs bringen noch einmal auf den Punkt wofür “Rod” steht: schnörkelloser Heavy Metal, der einer besonderen Atmosphäre unterliegt. Unter dem Strich kommen die Songs auf “Rod” besser auf den Punkt.

So muss traditioneller Heavy Metal heute klingen.

Tracklist:

01. Declaration of Independence
02. On Wings of No Return
03. Gulag
04. A Throne at Midnight
05. Ramrod the Destroyer, Pt. 1: Anno Infinitus
06. Ramrod the Destroyer, Pt. 2: Ignitor
07. Ramrod the Destroyer, Pt. 3: The Cease to Be
08. Ramrod the Destroyer, Pt. 4: Voices of Death
09. Ramrod the Destroyer, Pt. 5: Incinerating Storms
10. Ramrod the Destroyer, Pt. 6: Ashes

https://www.youtube.com/watch?v=1OVN_pEULKQ





Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist.

 

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