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Autor Thema: Of Mice & Men - Defy 2018  (Gelesen 81 mal)

Loki

Of Mice & Men - Defy 2018
« am: Februar 03, 2018, 17:48:06 »
Of Mice & Men - Defy 2018



„Defy“ beinhaltet insgesamt 12 Songs, von denen ganze fünf bereits vorab als Single veröffentlicht wurden. Bereits hier zeichnete sich ein Trend ab, der im Kontext des gesamten Albums nur noch allzu deutlicher wird: OF MICE & MEN klingen so knackig,  unbeschwert und einfach ‚auf den Punkt‘ wie noch nie. Die Riffs sitzen zu jeder Zeit, das Songwriting ist wunderbar eingängig aber gleichzeitig unvorhersehbar und Aaron Pauley offenbart sich als wahre Naturgewalt. Dabei trifft die Band das perfekte Gleichgewicht zwischen harten Tracks, ruhigeren Nummern und Songs, die beides vereinen. Mit letzterer ‚Hybridenklasse‘ eröffnet die Platte auch gleich mit dem Titelsong „Defy“. Tolle Riffs treffen hier auf energiegeladene Shouts und eine herausragende Cleanparts. Auch die Drums fallen (wie im gesamten Album) äußerst positiv dadurch auf, dass sie den ohnehin schon knackigen Riffs noch mehr Druck verleihen. Im Grunde hören wir hier ein Erfolgsrezept, mit dem OF MICE & MEN schon in der ersten Single „Unbreakable“ reihenweise Zweifler bekehrten.

Es handelt sich dabei um die erste Platte ohne Sänger und Bandgründer Austin Carlile. Er musste die Band Ende 2016 aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Die Leadvocals übernimmt nun Bassist Aaron Pauley.

Der Opener und gleichzeitig Titeltrack Defy zeigt bereits deutlich an, dass ein Besetzungswechsel nicht zwingend einen kompletten Bruch bedeuten muss. Aaron weiß als Frontmann zu fungieren und stimmlich auf ganzer Linie zu überzeugen. Man mag zwar merken, dass da nun jemand anderes singt, dennoch sind Of Mice & Men nach wie vor Of Mice & Men. Eine Angst in dieser Hinsicht wird den Zuhörern also sofort genommen, sollte sich aber auch bereits in den letzten Monaten in Luft aufgelöst haben. Defy ist dabei ein wahrer Ohrwurm und passt sehr gut, um ein neues Kapitel einzuleiten.

Defy ist wohl nur die Aufwärmphase gewesen, denn mit Instincts legen die Jungs aus Of Mice & Men dann erst richtig los. Besonders die Riffs wissen hier zu gefallen, wobei sich diese harmonisch in eine kleine Achterbahnfahrt zwischen harten Riffs und einem eher sanften Chorus bewegen. Of Mice & Men versuchen nicht Metalcore oder Post-Hardcore zu sein, sondern verbinden beide Genres und dürften damit wohl für beide Gruppen hier eine wunderbare Platte kreiert haben.

Die dritte Single Back To Me wurde schon vorab veröffentlicht. Auch wenn sie sich zunächst ruhiger gibt, als es bei Instincts noch der Fall gewesen ist, so versteckt sich eine gewisse Formel innerhalb dieser Zeilen, welche dafür sorgt, dass der Song im Kopf bleibt und zu überzeugen weiß – auch aufgrund seiner gewissen Ernsthaftigkeit. Ein Gefühl von Besinnlichkeit, Reflexion und es könnte wohl nicht passender sein, dass die Jungs sich für verschiedene Konzertmomente als Video entschieden haben. Eine wunderbare Hommage an alles Vergangene und an alles, was da noch kommt.

Sunflower leitet dieses konzentrierte Gefühl, welches Back To Me hatte, noch weiter und es ist ein Stil, in welchem Aarons Stimme erst so richtig stark zur Geltung kommt. Auch die einzelnen Ausbrüche in Screams wirken hier dezent, aber passend gesetzt. Es ist eine Erfolgsformel von Of Mice & Men nie zu sehr in die Vollen zu gehen, sondern sich immer wieder in einer Art Mitte wiederzufinden.

Auch Unbreakable wurde von Of Mice & Men bereits vorher veröffentlicht und durfte auch bereits live genossen werden, als die Band In Flames und Five Finger Death Punch supportete. Die Energie, welche bereits in Defy und Back To Me so spürbar war, entfesselt sich hier noch einmal aufs Neue. Es scheint fast so, als wollen Of Mice & Men sich selbst beweisen, dass sie weiter machen können, auch wenn sie dies längst bewiesen haben.

In Vertigo kommt wieder etwas mehr klassischer Metal, zumindest in meinen Ohren, zum Vorschein, während man auch den einen oder anderen Rock Appeal hier reinsteckt. Im direkten Vergleich zu Unbreakable bleibt Vertigo etwas instrumental zurück, wo man sich fast mehr Schwung wünschen würde. Dafür kann Aaron hier stimmlich noch einige Seiten mehr zeigen, womit die Vertrautheit zum Mann am Mikro definitiv anwächst. Und der nächste Song Money dürfte da dann doch bekannt sein, aber nicht nur aufgrund der Tatsache, dass er bereits vor dem Album erschien. Bei Money handelt es sich um ein recht riskantes, aber gelungenes Pink Floyd Cover. Und auch wenn das Cover zu gefallen weiß, so passt der Song meiner Meinung nach nicht zu 100% in Defy rein.

Weiter geht es jedoch mit eigenen Werken: How Will You Live bringt wieder Of Mice & Men Energie der besten Klasse zurück. Eine positive Energie, die aber auch leicht zerrissen wirkt, dennoch weiß, wo ihr Ziel und ihre Bedeutung liegt. Die Jungs aus Kalifornien verstehen hier den musikalischen Unterton richtig zu treffen, und auch während Defy größtenteils zu halten. How Will You Live wird live dabei definitiv die richtigen Wallungen erzeugen. Vorfreude hoch 100!

On The Inside überrascht zunächst durch unglaubliche Verletzlichkeit, die man vielleicht so in dieser Form nicht von Of Mice & Men erwartet hätte. Aber schnell verwandelt sich der Song in ein wahres, echtes Brett, welches wieder genug Härte und Ehrlichkeit zur gleichen Zeit ausstrahlt. Insbesondere der Breakdown in der zweiten Hälfte sticht wohl im ganzen Album noch einmal hervor – ihr erkennt den Moment, wenn er da ist. Der darauffolgende Warzone gehört zu den Songs, in die Fans bereits verliebt sind, der aber auch noch einmal Abwechslung in Defy reinbringt. So geht hier jeder Riff etwas schneller als zuvor vorüber und man möchte am liebsten anfangen zu sprinten mit seinem Kopf – immer schön vorsichtig den Nacken bewegen!

Und wer am Ende denkt Of Mice & Men hätten alle guten Songs verspielt, darf sich nun festhalten, denn Forever YDG’n ist wohl der Banger schlechthin und wächst sehr schnell zum Favoriten der Platte – die Liste der Favoriten ist hier auch mal wieder fast zu lang. Der eigentliche Abschluss mit If We Were Ghosts ist wieder etwas gefühlvoller, was aber nach dem brachialen Vorplayer gar nicht stört. Man realisiert: Of Mice & Men gehen ihren Weg.

DEFY erklingt nahezu überwältigend – auf ausreichendes „Mimimi“ kann sich die Platte aber dennoch gefasst machen: Zum einen durch den großen Fangirl-Streit, welcher Fronter denn jetzt eigentlich toller sei oder den zahlreichen Neuheitsgegnern, deren einziges Fazit der Satz „Das ist doch kein Metalcore mehr!“ sein wird – Recht haben sie; großartig ist DEFY aber trotzdem!

Tracklist

01. Defy
02. Instincts
03. Back To Me
04. Sunflower
05. Unbreakable
06. Vertigo
07. Money
08. How Will You Live
09.On The Inside
10. Warzone
11. Forever YDG’N
12. If We Where Ghosts


https://www.youtube.com/watch?v=-uitb9LTCEI





Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist.

 

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