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Autor Thema: Ost+Front - Adrenalin 2018  (Gelesen 157 mal)

Loki

Ost+Front - Adrenalin 2018
« am: März 10, 2018, 10:20:15 »
Ost+Front - Adrenalin 2018 (Deluxe Edition)



Nach ihrem 2016er Erfolgsalbum „Ultra“ bringen Ost+Front am 16. Februar 2018 ihr neues Album „Adrenalin“ auf den Markt. Auch auf ihrem neuen Langspieler nehmen sie in ihren Texten kein Blatt vor den Mund.

„Am Limit geboren und zu allem bereit...“ - auf ihrem neuen Album gehen OST+FRONT noch weiter an ihre Grenzen, als jemals zuvor. Gemischt und gemastert in den renommierten, schwedischen Fascination Street Studios (u.a. Amon Amarth, At The Gates, Arch Enemy, Kreator, uvm.) präsentiert sich „Adrenalin“ in einem kompakten Sound, der das effektvolle Wechselspiel zwischen melodischem Bombast und erbarmungsloser Härte, zwischen Spaß und Brutalität und zwischen Zerbrechlichkeit und „mitten in die Fresse rein“ perfekt auf den Punkt bringt. Musikalisch und textlich immer wieder Grenzen überschreitend, wildern OST+FRONT in den Extremen der menschlichen Existenz und verpacken die ganze Bandbreite von Geschwindigkeitsrausch, Allmachtsfantasien oder Kopulationsorgien auf der Tanzfläche, bis hin zur stark unterschätzten Erotik der Alters in derbe-zynische Hymnen mit schamlos ausgelebtem Aggressionspotential. Das Dampfhammer-Metal-Fundament mit starken Melodien, das die Berliner Truppe seit jeher ausmacht, wird auf „Adrenalin“ mit jeder Menge musikalischer Extras aufgewertet. Erlaubt ist…? Eigentlich alles! Bierzeltpolka und Ballermann-Techno, die Verschmelzung aus NDW und NDH, klassische Choräle und orchestraler Bombast, Punkrock und klassischer Heavy-Sound sorgen für allerhand Überraschungen und Abwechslung, dienen aber eigentlich allesamt nur dazu, die nächste Breitseite vorzubereiten. Und in „10 Jahre OST+FRONT“ feiern Herrmann und seine Eroberer auch noch schamlos sich selbst und ihre Fans. Warum? Weil sie es können! Auch wenn diese Worte eigentlich fast jeder für sein neues Album bemüht, kommt man nicht umhin, zu sagen: „Adrenalin“ ist das stärkste Ding, das die Berliner bisher ausgebrütet haben!

Es geht auch direkt los mit dem Herz- und Titelstück „Adrenalin“. Wie man es erwarten würde, wird hier auch zu Werke gegangen. Knallender NDH, die perfekte lyrische Beschreibung der Wirkung von Adrenalin. Natürlich darf auch die typisch hymnische, an russische Folklore erinnernde Stelle nicht fehlen. Diese lässt den Opener ausklingen. „Heavy Metal“ würde man jetzt namentlich nicht unbedingt erwarten, aber Hermann war früher in einer Metal Band tätig und ist selbst großer Fan dieses Genres. Textlich geht es allerdings um etwas anderes. Insgesamt gehen die Jungs mal musikalisch und stimmlich anders vor. Epic Speed Metal-mäßig klingt es, wie da zu Felde gezogen wird. Mutiges Projekt, welches aus meiner Sicht geglückt ist. Die „Disco Bukkake“ ist ein weiteres so genanntes F***lied der Band.
Gewisse Elemente von „Fiesta de Sexo“ fließen hier auch mit ein. Hier zeigt sich, wer Humor hat und offen für solche Zeilen ist. Ich finde die Zeilen sehr witzig und als musikalische Siesta mal eine nette Abwechslung. „U.S.A.“ ehrt die Nintendo-Fraktion, denn gewisse Klangkonstrukte fließen da ein wenig mit ein zu Anfang. Der Rest geht in Richtung „Blitzkrieg“ und „Freundschaft“. Nur verschärfter. Der „Puppenjunge“ ist dann richtig schön düster schaurig. Der verstorbene Götz George und seine Rolle in „Totmacher“ werden hier geehrt. Besonders der Aufbau des Refrains. Gerade da zeigt sich das, was die Band in ihrem Sektor so einzigartig macht. Pfeilschnell, dröhnend, ordentlich Lärm und Dreck, der aufgewirbelt wird.

Das ist die „Blattzeit“. Hundertpro ein Brett, das es ins Live-Programm schaffen wird und musikalisch eines der derbsten und schnellsten Bretter bisher der Band. Rein musikalisch natürlich, lyrisch gibt es etliche so Bretter. Das eingangs erwähnte „Arm und Reich“ gibt sich danach die Ehre. Die Kluft zwischen Beiden wird immer tiefer. Immer mehr geht es bergab. Viele kraxeln am Existenzminimum herum. Danke an Ost+Front, dass sie das hier aufgegriffen haben! Was mit „Klassenkampf“ auf „Ultra“ anfing, wird hier vertieft und deutlich formuliert. Zu „Böses Mädchen“ muss man gar nicht viel sagen, erklärt sich selbst. BDSM, Dominanz, Unterwerfung. Ehrung der Herrin. Vielen wird das Lied alleine schon musikalisch nicht so taugen. Die strenge Lyrik wird in sehr witzige Melodien gepackt. „10 Jahre Ost+Front“ feiern wir danach.

Jedes Ost+Front Album hat ein ganz besonderes Schätzchen an Bord. Auf „Ultra“ war es der „Siebenbaum“, hier ist es das „Edelweiß“. Hört mal rein, lohnt sich! Ein wenig erinnert es auch an „Volksmusik“, ebenfalls auf dem letzten Album vertreten. Direkt ins Herz trifft „Hans guck in die Luft“. Man hört ganz deutlich heraus, dass sich Hermann viel mit dem Thema Selbstmord beschäftigt hat. Das belegt gerade diese Perle. Der Text rührt beinahe zu Tränen und bricht einem das Herz. Vielleicht regt es dazu an, mal anders über so etwas zu denken. „Du gehst mir unter die Haut“ ist eine Ballade an die Körperkunst schlechthin: Tattoos! Vor allem beschreibt es perfekt, was ein Tattoo aus- macht. Deutlich derber wird es bei „Alte Liebe“. Wie in „10 Jahre Ost+Front“ beschrieben, behandeln Ost+Front gerne menschliche Abgründe.

D 2 wird durch „Ich will alles“ eingeleitet. Auch hier fließen teilweise neue Elemente ein. Coole Lyrik, eingepackt in derbes Geschrupp! Teuflisch wird es dann mit dem „Bluthund“, der keifend hungrig nach Beute giert. Aus vertraulichen Quellen weiß ich, dass Hermann „Rosenkavalier“ nicht mag, deswegen ist der Track auf CD 2. Es ist mal was anderes und sicher „schwächer“ als die anderen Lieder der CD. Aber why not. Was cooles hat das Teil trotzdem. Dafür gibt es mit „Willenskraft“ ein umso stärkeres Finale! Gewaltig, ein neues Klangelement, neue Gesangsqualitäten und zu 100 % Ost+Front!

Ost+Front wären nicht Ost+Front, hätten sie keinen Spaß am Schocken und Provozieren. Letztendlich packen sie nur das in Musik und Text, was der menschliche „Verstand“ so ans Tageslicht bringt und was überall passiert. Der Quell allen Übels liegt also in der menschlichen Psyche.

Tracklist

CD1

Adrenalin
Heavy Metal
Disco Bukkake
U.S.A.
Puppenjunge
Blattzeit
Arm und Reich
Böses Mädchen
10 Jahre OST+FRONT
Edelweiß
Hans guck in die Luft
Du gehst mir unter die Haut
Alte Liebe

CD2

Ich will alles
Bluthund
Rosenkavalier
Willenskraft

https://www.youtube.com/watch?v=3wPwdpCCBqg





Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist.

 

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