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Autor Thema: Rockfels Festival 2015 7. und 8.8. auf der Loreley  (Gelesen 1397 mal)

Phogl

Rockfels Festival 2015 7. und 8.8. auf der Loreley
« am: August 16, 2015, 19:03:21 »
Rockfels Festival 2015 auf der Loreley - St. Goarshausen

Auf der Loreley Freilichtbühne brach im August 2015 die Zeit für ein neues Festival-Projekt an: das Rockfels.
Seit 40 Jahren ist die Loreley für die Top-Acts der internationalen Musikszene die Konzert-Location überhaupt. Mit dem „RockFels“ Festival wurde die Loreley nun erneut zur Heimat für Fans des traditionellen Hard Rock und Heavy Metal. Mit dem kleinen aber feinen Line up begeisterten die Veranstalter eingefleischte Heavy Metal Fans, aber auch für jüngere Fans und Besucher war etwas mit dabei.

Freitag 7.8.2015

Die Band „Serious Black“ gab  auf die Minute den Anklang des neuen Festivals. Auf die Minute begann dieses noch so junge internationale Allstarprojekt rund um Musiker von u.a. EMERGENCY GATE, SAVAGE CIRCUS, Ex-BLIND GUARDIAN und EDENBRIDGE mit ihrem Song „Trail of Murder“. Wir selbst schafften es noch, ein schattiges Plätzchen zu ergattern und die Stimmung zu genießen. Die Leute, die bereits vor Ort waren, hatten Bock auf Serious Black und die Band war gut aufgelegt. Trotz des brütend heißen Wetters, bescherten sie eine besinnliche Stimmung mit den Songs wie „Akhenaton“ und „High and Low“. Starke Gitarrenriffs, die Begleitung durch das Keyboard und die melodische Stimme des Sängers Urban Breed sorgten für einen wunderbaren Start des neuen Metal-Fests auf der Loreley.

Nach einem kurzen Umbau ging es ebenfalls pünktlich weiter mit dem ersten Klassiker des Festivals: Axxis. Diese wurden, trotz des heißen Wetters, von ihren Fans gebührend empfangen. Die Band tat es ihnen nach mit dem kraftvollen Opener „Kingdom of the Night II“. All in all glänzte Axxis mit ihren herzlichen Animationen, welche die Besucher durch Mitsingen und tanzen erwiderten. Spätestens beim Song „Kingdom oft the night“ gab es sowohl bei der Band als auch bei den Besuchern kein Halten mehr.
Die Fans mussten sich bei der folgenden Power-Metal-Band Dragonforce leider etwas gedulden, da aufgrund der Hitze ein Mischpult den Geist aufgegeben hatte. Nach einer Wartezeit von ungefähr 20 Minuten jedoch starteten sie kraftvoll mit ihren Song „Fury of he storm“. Extra für die Besucher des Rockfels‘ und zur Feier ihrer neuen DVD, lernte der Sänger Marc Hudson deutsch und gab dies bei seinen Ansprachen zum Besten. Dem heißen Wetter Rechnung tragend schienen die Besucher vor der Bühne etwas abgenommen zu haben, was jedoch nichts an der Stimmung zu verändern schien. Das etwas kurze aber feine Konzert wurde von dem allseits bekannten Song „Through the fire and the flames“ abgerundet.

Als nächstes gaben sich die Red Hot Chilli Pipers mit ihrem „Bag-Rock“ die Ehre. Mit Ihren Songs führten sie das Publikum unterhaltsam in den frühen Abend. Mit der interessanten Instrumentenkombi und auch Coversongs wie „Smoke on the water“ sorgten sie für die richtige Stimmung für den Rest des Abends.

Mit einem Klassiker ging es dann weiter. Die Pretty Maids als eine der Dienstältesten Bands des Festivals folgten nun. Es wurde eindrucksvoll bewiesen, dass die Jungs aus Dänemark nichts verlernt haben und immer noch super Stimmung machen können. Die zahlreichen Fans vor der Bühne gaben den Jungs und ihrer Darbietung recht.  Mit Songs wie „Red, Hot and Heavy“ und „Futur World“ kam das Publikum ganz auf seine Kosten

Nach dem stimmungsvollen Konzert von Pretty Maids, begab sich eine weitere, bekannte Hard Rock Band auf die Bühne. Gotthard, die wohl durch ihren Song „Bang!“ in den Ohren aller Beteiligten im Gedächtnis geblieben ist, erweckte die letzten von der Hitze komatösen Besucher und animierte alle zum Tanzen und Singen. Die Bühnenshow war fesselnd und die Dekoration, zu der mitunter ein Auto als Setting für die Drums gehörte, so dass das Ganze nicht nur ein Fest für die Ohren war. Die Band genoss ihren Auftritt und heizte die Meute für den letzten Akt des Tages richtig ein.

HAMMERFALL stehen mitten im Wald. So wirkte es vermutlich in den Augen einiger, die schon etwas tiefer in den Bierkrug geschaut haben, denn die Schweden hatten auch seitlich Backdrops aufgestellt und wurden so von einer Naturkulisse umgehen. Die Massen drängten sich nur so vor die Bühne und feierten Lieder der Marke "Renegade" inbrünstig ab. "We are here to kick your asses tonight", lies Joacim Cans verlauten und weiter geht es im rasant metallischen Text – wohlgemerkt bei sehr gutem Sound. Das Finale und allseits bekannte Lied „Hearts on fire“ verabschiedete die Meute und ließ sie zurück in ihre Zelte wanken. Ob einige schlafen konnten, da eine Unwetterwarnung umging oder nicht – der erste Tag des Rockfels war wohl ein voller Erfolg.

Samstag, 8.8.2015

Das Unwetter zog glücklicherweise an uns vorüber, sodass die Nacht nur von starken Winden gestört wurde. Nichtsdestotrotz erwarteten wir freudig den Start des zweiten Festivaltags auf der Loreley.

Den Start lieferte die Band Beyond the Black um die junge Sängerin Jennifer Haben. Sie hatten eine leichte Verzögerung von 15 Minuten, was jedoch die verlängerte Spielzeit aufgrund eines ausgefallenden Acts wieder wettmachte. Die Band beeindruckte mit ihrem großen Arsenal an guten Songs, welche in das Genre „Symphonic Metal“ einzuordnen sind. Im Fokus stand die melodische Stimme der Sängerin, welche jedoch vom Growlen der anderen Bandmitglieder und vom Piano abgewechselt wurde. So empfand ich die Band mit ihren leichten Gothic-Melodien als sehr angenehmen und epischen Start in den Festivaltag.

Da die Band Mantar leider ausfiel, durften die Bands Beyond the Black und Brainstorm etwas länger spielen. Die junge Band wurde von einer erfahreneren und eingestandenen abgelöst, welche uns schon seit über einem viertel Jahrhundert mit ihrem Power-Metal-Klängen erfreuen. Brainstorm um ihrem Sänger Andy B. Franck erweckte nun auch die letzten schläfrigen Metaller. Mit Songs wie „Fire walk with me“ und „How do you feel“ heizten sie die Zuschauer richtig ein und sorgten für eine erwartungsvolle Weiterführung der Nachmittagsunterhaltung.

Und diese Weiterführung war meiner Meinung nach erfolgreich. Mit der Band Pink Cream 69 wurde die nun wachen Zuschauer zum Mitbangen und tanzen animiert. Die Hard Rock Songs ließen keine Beine lässig stehen oder liegen. Lieder wie „Specials“ und „Shame“ rundeten den Festivalnachmittag ab. Zum Abschied wünschte uns der Sänger „noch viel Spaß und noch mehr Bier“, was wir ihn nur allzu gern beweisen wollten.

Der Samstagabend wurde meiner Meinung nach von der richtigen Band eingeläutet. Lordi, die durch den Eurovision Song Contest 2006 bekannt wurden, boten mit ihren schaurigen Aussehen und der dazu passenden Bühnendeko eine unterhaltsame Show.  Das Arsenal der Songs ging von bekannten wie „Hard Rock Hallejujah“, welche alle Zuschauer in reges Mitgrölen und tanzen versetze, bis hin zu neueren wie „The Riff“. Für weitere und sehr amüsante Unterhaltung sorgte der Sänger unter anderen mit seiner Rauchmaschine, welche die ersten Reihen immer wieder einnebelte. Eine besondere Show lieferte er beim Song „Devil is a loser“, wo ihm spontan Flügel wuchsen.
 
Nun folgte wieder ein „Klassiker“. Nach Lordi durften nun U.D.O. auf die Bühne. Dass auch diese Band von Erfahrung strotzt merkte man sofort. Die gut angeheizte Stimmung blieb bestehen. Los ging es mit „Speeder“ und dieser „Speed“ wurde auch gut vorgelegt von der Band.  Udo Dirkschneider sorgte so für rasante Unterhaltung und es fehlten auch die Accept-Cover wie z.B. „Princess of the dawn“ nicht. Doch sollten U.D.O. nur der Vorgeschmack für ein weiteres und größeres Urgestein des Heavy Metal sein:

Es wurde hiernach mit AC/DC s „Long Way to the Top“ kein geringerer als Saxon angekündigt! Wenn jemand weiß, wie Live Stimmung gemacht wird, dann ist es die Kombo rund um Sänger Biff und genau das taten sie auch. Nach einigen Klassikern gab es dann, zum Abschluss der 35-jährigen Jubiläumstour das Publikum soweit einbezogen, als dass es sich einen Song wünschen durfte, was es mit „Wheels of Steel“ auch tat.  Auch gab es den Titeltrack des neuen, gleichnamigen Albums „Battering Ram“ zu hören, das bald erscheinen wird. Als letzten Track lud dann „Denim and Leather“ weiter zum Headbangen ein.

Den Abschluss des Rockfels machte kein geringerer als Helloween. Mit Andi Deris an der Spitze ging es um 22:00 zum letzten Höhepunkt des Festivals los. Nachdem „Eagle Fly Free“ und „Dr. Stein“ als Opener gespielt waren, begann dann Andi, das Publikum mit einzubeziehen und für noch mehr Stimmung auf dem Fels zu sorgen.  Mit einer Mischung aus alten (Steel Tormentor) und neuen (Straight Out of Hell) Songs ging es weiter. Und was tut eine Band, die viel zu viele gute Lieder hat? Sie macht ein Madley!  Im Fallen von Helloween gab es hier eine Mischung aus „It’s Helloween, Soul Surivior, I can und Are you Metal?“.  Natürlich durfte auch zumindest eine kürzere Version des „Keeper of the seven Keys“ nicht fehlen. Als Statement, dass der Auftritt als auch das Festival dann (leider) beendet waren, gab es zum Abschluss des gelungenen Auftritts „I want out“

Am Ende fand sich Ulrich Lautenschläger, Geschäftsführer und Veranstalter, noch auf der Bühne ein und sagte zur Idee des „RockFels“ Festivals:  „Seit 2010 ist Metal und Hard Rock ein fester Bestandteil der Loreley, ab 2015 werden mit dem RockFels Festival die Weichen langfristig gestellt. Jedes Jahr wird am 2. Augustwochenende die Loreley dann im wahrsten Sinne des Wortes zum RockFels. Mit Unterstützung der Fans und der Bands werden wir dieses Festival konsequent zum Rock- und Metal-Highlight in der deutschen Festivallandschaft machen.”
Auch für das Jahr 2016 wurde das bereits Rockfels angekündigt. Es bleibt spannend, welches Line up uns nächstes Jahr geboten wird. Haltet euch schon mal den 12. und 13. August 2016 frei!

Alice & Phogl
« Letzte Änderung: August 16, 2015, 19:14:02 von Phogl »
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