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Aeverium - Time 2017

Ihre Musik ist eine spezielle Mischung aus Modern- und Nu-Metal, die zudem Symphonic Metal-Elemente enthält.

Aeverium - Time 2017 (Deluxe Edition)



Was AEVERIUM aus der Masse der Bands hervorhebt ist zunächst einmal die Tatsache, dass sie über einen eigenen Stil verfügen.  Ihre Musik ist eine spezielle Mischung aus Modern- und Nu-Metal, die zudem Symphonic Metal-Elemente enthält. Geprägt wird das Ganze besonders durch die außergewöhnlichen Stimmen von Goldkehlchen Aeva Maurelle und Marcel „Chubby“ Roemer, der neben Cleangesang auch fette Growls drauf hat.

Mit dem 2015 erschienenen Debütalbum "Break out" haben Aeverium die Messlatte für sich selbst schon sehr hoch gelegt. Harte Gitarrenriffs haben sich mit eingängigen Melodien abgewechselt. Dies in Verbindung mit Aevas und Marcels Stimmen, hat einen unverwechselbaren Sound ergeben, der weit über die deutschen Grenzen hinaus die Fans begeistert. Dementsprechend sind die Erwartungen an "Time" sehr hoch und die Fangemeinde wartet gespannt, ob Aeverium erneut ein vergleichbar gutes Album abliefern können. Sänger Marcel meinte dazu, das die Band selbst sich keinen Druck gemacht hat und sich auf die Musik konzentriert hat. Dies merkt man "Time" auch an, denn Aeverium gehen selbstbewusst einen großen Schritt nach vorn und nutzen gleichzeitig alle Stärken aus, die sie auf "Break out" bewiesen haben.

Als sich Aeverium im Jahr 2013 formierten, blickten die Gründungsmitglieder Sänger Marcel „Chubby“ Römer, Gitarrist Michael Karius und Keyboarder Andreas „Anti“ Delvos bereits auf diverse musikalische Erfahrungen zurück. Mit Sängerin Aeva Maurelle, Lars Dannenberg am Bass und Klaus Radtke am Schlagzeug, wuchs die Band schließlich zum Sextett heran. Die Wurzeln der Combo liegen irgendwo zwischen Evanescence, Lacuna Coil, Korn, Paradise Lost, Nighwish, Epica oder auch HIM, um nur einige zu nennen. Dass man vor diesem musikalischen Background nicht auf ein Genre beschränkt sein würde, stand somit von vornherein fest. Schließlich wollte man keine Neuauflage einer bereits erfolgreichen Formation werden, sondern etwas ganz eigenes kreieren.

Schon zu Beginn der neuen Scheibe mag man an eine neue Marschrichtung im Aeverium-Sound denken. Stärker noch, als auf dem Debütalbum, mischen sich beim Opener „Hunted“ Industrial-Sounds unter das sonst so metallische Klanggewand. Im späteren Verlauf finden diese sich jedoch in nur drei weiteren Songs wirklich deutlich wieder, nämlich in „Brave New World“, „Vale Of Shadows“ und „Can’t Break Me Down“. Die beiden ersten erinnern stark an die Industrial-Rocker von The Birthday Massacre, letzteres geht eher in Richtung Pain. Allen drei Stücken wird hier jedoch ein unverkennbarer Stempel aufgedrückt. Gerade Aeva ist es, die mit ihrem engelsgleichen-symphonischen Stimmchen immer wieder daran erinnert, in welchem Genre man sich bewegt. Doch so ganz darin verhaftet sein wollen die Niederrheiner nun auch nicht unbedingt. Ihr musikalisches Spektrum scheint weiter gefächert zu sein, als ihr Debütalbum es erahnen lies. So ist der titelgebende Track des kommenden Longsplayers „Time“ eine Mischung aus kraftvoller Rock- und Pop-Hymne geworden. Die eingängigen Melodien und das harmonische Klargesang-Duett zwischen Chubby und Aeva, gehen flott ins Ohr.

Wann findet man schon mal eine Newcomer-Band, die über einen eigenen Stil verfügt und dazu noch starke Songs schreibt?

Tracklist:

01. Hunted
02. Time
03. What About Me
04. Home
05. Brave New World
06. Can’t Break Me Down
07. Resurrected
08. Vale of Shadows
09. World Inside My Head
10. My Farewell
11. The World Inside My Head (Acoustic Version)
12. Home (Acoustic Version)
13. Brave New World (Acoustic Version)
14. Time (Acoustic Version)
15. My Farewell (Acoustic Version)
16. Rest in Peace (Acoustic Version)
17. What Are You Waiting For (Acoustic Version)
18. To Live Forever (Acoustic Version)

https://www.youtube.com/watch?v=RTqQTOiDQac