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A Feast For Crows – Re-Awakening 2019

A FEAST FOR CROWS stehen immer noch für ihren gewaltigen Mix aus epischen Elektronika-Beats und dem brachialen Modern-Metal/Melo-Death-Gewitter, das alle möglichen Gesangsarten beinhaltet und auch beherrscht, was eine Kunst für sich ist. Die Münchener erwachen in der Tat wieder mit noch nie gewesener Härte, geilen Refrains, Ohrwürmern, fiesen Synth-Sounds und liefern zwar kein welt- oder szenebewegendes Gesamtpaket, aber ein überaus mehr als zufriedenstellendes Ergebnis, das sich durch seine Details und die Fülle auszeichnet.

Inzwischen ist es über 3 Jahre her, seitdem sich die Krähen zum Fest formierten. Das Erstlingswerk, das 2016 erschienen ist, war eine EP und trägt bezeichnenderweise den Titel „Let The Feast Begin“.
In 2017 brachte die Band dann ihr erstes Full-Length-Album an den Start, dass unter dem Namen „A Chapter Unwritten“ geführt wird.

2 Jahre nach dieser Veröffentlichung wurde der zweite Longplayer der 5 Münchner mit dem Titel „Re/Awaking“ nach langer, kritischer Prüfung durch Mastermind Markus im Februar 2019 für die Metal Welt freigegeben.

War man bisher auf den Veröffentlichungen ein instrumental Interlude gewöhnt, muss man dieses mal leider ohne auskommen. Dennoch wird man angemessen entschädigt und gleich voll in Beschlag genommen. „No Salvation“ gibt die Richtung vor: brachial, hart und zielstrebig nach vorne! Die erste Probe aufs Exempel hat der neue Mann am Mikro auch schon gemeistert. Und man muss sagen: die neue Kombination aus Musikern und Sänger kommt gut an.
„Last Minutes Of Oxygen“, „The Void“ und „Delusionist“ mögen für das ungeübte Metal-Ohr ähnlich klingen und nur „Gebrüll“ beinhalten, allerdings geben sie auch wortwörtlich eine „auf die Fresse“. Zweiterer wurde unter anderem bereits vor Album-Release live getestet und lockt selbst die größten Muffel auf die Fläche vor der Bühne. Growls, fette Gitarren und ein steter Takt überzeugen von ganz allein.
Ein wenig ruhiger, wenn man das denn so sagen darf, schallt einem „Life“ entgegen. Dennoch geht nichts an Intensität verloren. Der Fokus liegt in dem Song mehr auf dem Gitarrensolo, das sich wie ein roter Faden immer wieder durch das Lied zieht.
Und endlich kommt das, worauf der ein oder andere A FEAST FOR CROWS-Kenner schon gewartet hat: ein Instrumentaltrack! Man könnte beinahe schon sagen, dass besagte Tracks schon wie ein Markenzeichen der Band geworden sind. „False Hope“ nennt sich der Song und schlägt sozusagen die Brücke zum zweiten Teil des Albums.
Mit Song Nummer 7 „No Way Out“ lässt es Frontmann Kilian nochmals richtig krachen und beweist, dass er nicht nur live abliefern kann. „Knuckleheads“ ist der erste Track, bei dem es einem wirklich bewusst auffällt, dass sich elektrische Einflüsse in die Songs eingeschlichen haben.
Nachdem auch „This Is The End“ verklungen ist, bleibt einem nur noch der letzte Track „Wings Of Stone“. Klingt zunächst ein wenig nach Ballade, ist auch ein ruhigerer Track, der dennoch in typischer A FEAST FOR CROWS Manier präsentiert wird.

Tracklist:

01.No Salvation
02.Last Minutes Of Oxygen
03.The Void
04.Delusionist
05.Life
06.False Hope
07.No Way Out
08.Knuckleheads
09.This Is The End
10.Wings Of Stone

 

A Feast For Crows - Life