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Atlas Pain - Tales Of A Pathfinder 2019

„Tales Of A Pathfinder“ ist das zweite Full-Lenght Album der italienischen episch-heidnischen Metal-Band Atlas Pain.
Nach ihrem äußerst wohlwollend aufgenommenem Debüt „What The Oak Left“ stehen die Epic/Folk-Metaller von ATLAS PAIN nach zweijähriger Wartezeit mit ihrem Zweitwerk auf der Fußmatte. Um den Schwierigkeitsgrad ein wenig zu erhöhen, haben sich die Italiener für ihr neues Album an ein Konzeptwerk gewagt – aber nicht die drölfzigtausendste Verwurstung irgendwelcher heidnischer Sagen aus dem hohen Norden, nein, ATLAS PAIN legen uns kurzerhand mit Augenzwinkern eine Art Steampunk-Märchen vor.
Basierend auf ein episches Steelpunk Märchen, bis hin zum Ende der Welt, legt die epische Viking Metal Band Atlas Pain, nach dem gelungenen Debütalbnum „What The Oak Left“, nun mit dem Zweitwerk „Tales Of A Pathfinder“, ein starkes Konzeptopus vor.

Mit dem im Jahre 1899 in London spielenden, opulenten gesprochenen Intro „The Coldest Year“, geht die Story los, um dann mit dem epochalen Opener „The Moving Empire“, trotz des vorrangigen Schreigesangs, grundsätzlich harmonisch zu starten. Mit „Harakure´s Way“ geht es wie im Fluss weiter, ehe „Ödauölegur“ etwas aggressiver nachgelegt wird und „The Great Run“ mit verstärkten Chören im Refrain agiert. Nach der cineastisch startenden und mit einer fast schon fröhlich wirkenden Folkmelodie begleitenden Vorab-Single „Kia Kaha“, zeigt auch „Baba Jaga“ zugängliche Chöre auf. Das dichter instrumentalisierte „Shahrazad“ wird hingegen von dem elf minütigen Epos und abwechslungsreichen Albumhighlight „Homeland“ abgelöst, um mit den seichten und melancholischen Tönen von „First Sight Of A Blind Man“, diesen anmutigen Longplayer gekonnt ausklingen zu lassen.

ATLAS PAIN bringen enormen Druck aufs Gehör und halten das Niveau in Punkto instrumentaler Raffinesse und musikalischer Kreativität hoch. Ein solides Werk für alle Fans der Band und jene, die es werden möchten, mit einem ganz eigenen Stil des Pagan.
Wer meckern möchte, wird auf Anhieb sein Fressen finden und die Gleichförmigkeit der Songs bemängeln. Sch..egal, denn sie sind alle gleichermaßen launehebend bombastisch, keyboardstrahlend antidepressiv und surreal verzaubernd.

Tracklist

01. The Coldest Year
02. The Moving Empire
03. Hagakure’s Way
04. Ódauolegur
05. The Great Run
06. Kia Kaha
07. Bab Jaga
08. Sharazad
09. Homeland
10. The First Sight Of A Blind Man

 

ATLAS PAIN - The Moving Empire (Lyric Video)