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Burning Witches - Hexenhammer (Limited Edition) 2018

BURNING WITCHES sind momentan nicht nur der am heißesten gehandelte Export aus der Alpenrepublik - nein, die Schweizerinnen zählen zu den spannendsten Newcomerinnen im Old School-Heavy Metal der letzten Jahre - und das weltweit!

Manchmal verläuft eine Karriere rasanter, als es sich die jeweilige Band wohl in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hat. So wie bei den Schweizerinnen BURNING WITCHES. 2015 gegründet, ein Jahr später eine erste auf 666 Stück limitierte 2-Track Single fertig gestellt, wiederum ein Jahr später ein erstes, von V.O.Pulver (GURD, PÄNZER, DESTRUCTION) und SCHMIER (DESTRUCTION) produziertes Album veröffentlicht und ein paar Monate später vom Szene-Schwergewicht Nuclear Blast gesigned – könnte schlechter laufen für die fünf Mädels, die nun knapp anderthalb Jahre später ihren Zweitling “Hexenhammer” am Start haben.

Thematisch dreht sich “Hexenhammer” – um das 1486 vom Theologen und Dominikaner Heinrich Kramer veröffentlichte “Malleus Maleficarum”, das die Hexenverfolgung quasi legitimierte.

Dementsprechend ist das Intro “The Witch Circle” mit leisen Gitarren Klängen und geflüsterten Worten ziemlicher düster aufgefallen, bevor der Track nahtlos in “Executed” überleitet, eine agressive Power Nummer, die man sich durchaus auch von Mentor Schmier’s Truppe hätte vorstellen können. Sängerin Seraina Telli keift und schreit wie gewohnt und wird im Chorus durch Gang-Shouts unterstützt. Bei “Lords Of War” wird das Tempo ein klein wenig gedrosselt und der Refrain entpuppt sich als ähnlich eingängig wie die namensgebende Übernummer “Burning Witches” vom Debüt. “Open Your Mind” weckt mit seinem galoppieren Rhymthus und der vereinzelten Screams Vergleiche mit Priest, während das gefühlvolle “Don’t Cry My Tears” die Balladen-Fraktion zufriedengestellt wird. “Maiden Of Steel” klingt wie ein gelungenges Mash Up aus Manowar und Warlock, während das alles niederstampfende “Dead Ender” nicht weit von Accept entfernt ist.

Mit dem Titeltrack
folgt der einprägsamste Song des Album und ragt insbesondere Dank seines hymnenhaften Chorus heraus. Als kleines Schmankerl folgt zum Schluss noch das Dio Cover “Holy Diver”.

Herausgekommen ist erneut ein fulminantes Heavy Metal-Album, welches den Headbangern weltweit die Sprache verschlagen und natürlich gewaltigen Muskelkater im Nacken bescheren wird.

Tracklist

1     - The Witch Circle     1:28     
2     - Executed     3:41     
3     - Lords of War     3:37     
4     - Open Your Mind     5:17     
5     - Don't Cry My Tears 4:57     
6     - Maiden of Steel     4:17     
7     - Dungeon of Infamy 0:41     
8     - Dead Ender     5:09     
9     - Hexenhammer     6:42     
10     - Possession     4:06     
11     - Maneater     3:54     
12     - Holy Diver     4:02     
13     - Self Sacrifice     3:57

14     - Don't Cry My Tears (Acoustic) 4:27

 

  BURNING WITCHES - 'Hexenhammer' (OFFICIAL VIDEO)