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Chris Caffery - The Jesters Court 2018

„The Jester’s Court“ lautet der Name des aktuellen und inzwischen sechsten Studioalbums von Chris Caffery.
Einmal mehr heißt es bei dem langjährigen Gitarristen von u.a. Savatage und Trans-Siberian Orchestra (TSO) hier: Selbst ist der Mann. Und so ist Caffery höchstpersönlich für Lead- und Backingvocals, Lead- und Rhythmusgitarre, Akustikgitarre, Bass sowie Keys zuständig.
In zwölf Songs zeigt die illustre Runde, was sie unter Heavy Metal und Heavy bzw. Hardrock versteht, sodass sich stilistisch in diesem Dunstkreis über 58 Minuten lang entsprechend bewegt wird.

In zwölf Songs zeigt die illustre Runde, was sie unter Heavy Metal und Heavy bzw. Hardrock versteht, sodass sich stilistisch in diesem Dunstkreis über 58 Minuten lang entsprechend bewegt wird.

Beginnend mit dem treibenden Opener „Upon The Knee“, folgen im weiteren Verlauf nicht minder headbangfähige Tracks. Teils überraschen dabei dezente progressive Einsprengsel, mal erklingen helle Keys mit 80er Charme, mal gleicht die versprühte Atmosphäre einer Alice Cooper-Liveshow und wieder an anderer Stelle („Protect My Soul“) werden hörbar Blues- und Country-Gefilde geschrammt.
Kurzum: Kein Titel gleicht dem anderen; langweilig wird es auf „The Jester’s Court“ somit nicht. Zugleich besteht die Gefahr, dass nicht alle Songs gleichermaßen gefallen können. Während ein kanonartiges „Checkmate“ eher negativ aus dem Rahmen fällt, kann auch die zweite Albumhälte insgesamt nicht mit dem starken Auftakt mithalten.

Wer die bisherigen Alben des Axeman kennt, weiß auf was er sich bei Caffery einlässt. Das größte Manko seiner Alben war (und bleibt) der doch arg limitierte Gesang, der einigen Songs, wenn nicht sogar den meisten, komplett den Hahn zu dreht. Musikalisch sieht es da häufig schon anders aus, denn da beweist er immer wieder, dass er an Klasse in seiner Spielweise und –technik nichts verlernt hat. Die Songs selbst sind allerdings auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, sondern zeigen die Schwächen im Songwriting deutlich auf. Fans des Ausnahmegitarristen wird es nicht stören, doch wer sich von Caffery ein neues Werk im Stil von Savatage wünscht (und vielleicht auch erwartet), wird hier eindeutig enttäuscht zurück bleiben. Caffery bietet diesmal auch wieder eine hochkarätige Gästeschar auf, wozu Brian Tichy, Alessandro del Vecchio und Joel Hoekstra, neben vielen anderen international erfolgreichen Künstlern, zählen.

 

Tracklist

  1. Upon The Knee
  2. 1989
  3. Lost Tonight
  4. Magic Man
  5. Protect My Soul
  6. Inside My Heart
  7. Luna Major
  8. Watch
  9. The Feeling Of A White Lie
10. Checkmate
11. The Jester's Court
12. Baby You And I

 

CHRIS CAFFERY - INSIDE MY HEART (OFFICIAL LYRIC VIDEO)