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Crown The Empire - Sudden Sky 2019

Die vier Texaner, die ihre Musik selbst als Metalcore mit elektronischen Einflüssen bezeichnen, spielten bereits im Vorprogramm von Bands wie We Came As Romans, Pierce the Veil, Asking Alexandria oder auch The Used.
Und jetzt gibt neues von den Jungs von Crown The Empire.

CROWN THE EMPIRE schaffen die perfekte Verbindung zwischen Kante und Chören. Fast jeder Song auf “Sudden Sky” ist ein Ohrwurm, mal weniger und mal mehr angenehm. Auf jeden Fall ist das komplette Album quasi dazu prädestiniert, die Menge live sofort abzuholen. Schnell zündende Hooks, viele kreative Ideen und noch dazu alles auf einem angenehm unschleimigen Niveau. Während andere Metalcorebands dazu tendieren, in erster Linie gute Musik, aber unterirdische Texte zum Fremdschämen zu liefern, sind CROWN THE EMPIRE erfrischend anders.

Sudden Sky beginnt mit einem gesprochenen Intro, welches mit elektronische Beats endet und eine bedrohliche, hektische Stimmung aufbaut.

Dieses Bild wird in 20/20, dem zweiten Track, weiter fortgesetzt. Der Song geht gradlinig voran, die elektronischen Einflüsse sind hier eher dezent und das Spiel mit Be- und Entschleunigung ist sehr gut gelungen. Die Hörer erwartet ein musikalisch sehr breites Spektrum, Andrew Velasquez’ engelsgleicher Gesang, unterstützt von knackigen Screamingparts.

Generell ergänzen sich die beiden Gesangspart auf Sudden Sky sehr gut. So auch bei Red Pills, der auffällig wütend und schwer daher kommt und sicherlich eins der Highlights des Albums darstellt.

Die unterschiedlichen Gesangsarten in Kombination mit den schier unendlichen Möglichkeiten an musikalischer Darstellung lassen das Album sehr vielseitig erscheinen, sodass für jeden Hörer etwas dabei sein sollte. So ist es auch beim Titeltrack des Albums, Sudden Sky, welcher sehr aggressiv daherkommt und ein hohes Live-Potenzial besitzt, da er zum Mitsingen und Tanzen animiert.

Allerdings kann die Band auch deutlich ruhigere Töne anschlagen, so beispielsweise in Under The Skin. Hier wird es deutlich dramatischer und stimmungsvoller. Es zeigt sich erneut die Vielseitigkeit von Valesquez’ Gesang, welcher von Streichern unterstützt wird und sehr persönlich wirkende Selbstzweifel thematisiert. Der Song bremst das Album und den Hörer, um ihn im darauffolgenden SEQU3NCE wieder auf Höchsttemperaturen zu bringen.

Ein weiterer Track, welcher vor Live-Potenzial nur so strotzt, ist BLURRY (out of place). Er wirkt rockiger und besitzt auch die Eigenschaften, um von der einen oder anderen Radiostation gespielt zu werden. Mit deutlich softeren Synthi-Einflüssen bilden Crown The Empire hier einen modernen Rocksong á la Bring Me The Horizon (inklusive Stimmverzerrung).

 


Tracklist

1. (X)
2. 20/20
3. What I Am
4. BLURRY (Out Of Place)
5. Red Pills
6. MZRY
7. Under The Skin
8. SEQU3NCE
9. March Of The Ignorant
10. Sudden Sky

 

Crown The Empire

Andy Leo — Vocals
Brandon Hoover — Guitar
Hayden Tree — Bass
Brent Taddie — Drums

 

Crown The Empire - Sudden Sky (Official Music Video)