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Davey Suicide - Rock Ain't Dead 2020

Aus Unholywood, Killafornia stürmen Davey Suicide den Underground mit einer Mischung aus Arena Rock, Punk, Sleaze und Industrial, gepaart mit einem ordentlichen Schuss Theatralik. Mit eingängigen, aber kantigen Hymnen präsentieren Davey Suicide den Beweis, das Rock nach wie vor quicklebendig und bereit zur Attacke ist. Ihr neues Album „Rock Ain‘t Dead“ reiht Hit an Hit an Hit!

Nachdem Davey Suicide mit der Single „One Of My Kind“ auf dem „Awake The Machines Vol. 8“ Sampler zu finden war, hat die Band die Arbeiten am neuen Album nun beendet. „Medicate Me“ ist die erste Single, deren Mörderrefrain, von Gastsänger Telle Smith von „The Word Alive“ unterstützt, ein absoluter Stadionkracher ist. Weitere Features von Oliver Wood, Hyro the Hero und Blacklisted Me geben dem Album neue Facetten, ohne den Stil der Band auch nur im Mindesten zu verwässern. „Rock Ain‘t Dead“ zeigt Davey Suicide auf dem bisherigen Höhepunkt ihrer Kreativität und ist eins der ganz heißen Eisen dieses Jahres!

Opener und Titeltrack „Rock Ain’t Dead“ kommt gleich mit einem kraftvollen Einstieg daher. Verzerrter Gesang, Screams und leichte Synthbeats mischen sich zu kratzigen Riffs und einem kraftvollen Schlagzeugsound. Der eingängige Rhythmus geht schnell in Fleisch und Blut über.

Reichlich Electro versprüht „Medicate Me“ (feat. Telle Smith). Rotzige Vocals, Aufzählreime und Schlagzeuggeballer, was für ein Mix. Obendrauf Nu-Metal-Vibes und der poppige Refrain lassen einen immer wieder aufhören. Und wenn man dachte, es geht nicht mehr, kommt ein kleines Gitarrensolo daher.

„Animal“ (feat. Gustav Wood) gibt uns noch mehr Pop. Groovige Rhythmen, abgehackte Riffs und einen eingängigen Refrain. Klingt ein bisschen wie eine Brachial-Version von Earth, Wind and Fire. Experimentierfreudig sind die Jungs, das muss man ihnen lassen.

Fetten Nu-Metal bekommt man bei „One Of My Kind“ auf die Lauscher. Tiefer, scheppernder Bass flutet den Raum. Hätte durchaus Korn sein können, was da läuft.

Auch „Death Won’t Tear Us Apart“ hat eine ansprechende Melodie, wirkt leicht poppig und ist doch kraftvoll ausgefallen. Lediglich als eine kurze Einleitung dient „Flyaway“ und geht über in „Disappear“. Der Song beginnt zunächst gefühlvoll, ruhig und weist deutlich in Richtung Ballade. Dann zieht er aber an, nur um ein Spiel aus Pop-Beats und Ballade zu eröffnen. Gen Ende wurde noch mit einem netten Gitarrensolo aufgewartet. An sich stimmig macht der Track echt was her, wenn man nicht nur auf harte Klänge aus ist.

Electro-Rock hämmert aus den Boxen, „Sinner“ weist tanzbare Rhythmen, abgehackte Riffs und ein wenig Pop machen den Song zum Hinhörer. Mit einer Art 30-Seconds-to-Mars-Vibe schlägt dann „Roit“ zu Buche. Hämmerndes Schlagzeug, treibende Melodie und genug Härte im Gitarrensound. Etwas deplatziert wirken die synthetischen Klänge bei „Bad Reputation“, aber sonst rockt das Ding ganz gut. Es wurde wieder viel Nu-Metal reingepackt. Auch beim folgenden Track lässt Korn wieder grüßen. „Addict“ (feat. Hyro the Hero) schlägt einem entgegen. Sprechgesang mischt sich unter scheppernden Bass. Harte Rap-Parts im Mittelteil, und auch hier muss man zugeben, es passt einfach alles zusammen und es hört sich gut an.

Die letzten zwei Songs sind „I Need You“, einmal feat. Blacklisted Me und einmal ohne. Schöne Pop-Balladen, leichte Synth-Untermalung. Gefühlvolle Gesänge machen sich im Raum breit. Gegen Ende zieht der Song ein wenig an, es wurde ein Gitarrensolo beigemischt, und auch die Vocals werden kraftvoller. Die zweite Version unterscheidet sich eigentlich nur dadurch, dass Blacklisted Me nicht mitmachen.

Devay Suicide liefern hier ein Top-Album ab. Die Tracks können sich durch die Bank weg hören lassen.
Es wird einem eine gute Mischung aus elektronischen-Beats und harten Instrumentals geboten. Gesanglich ist von klaren bis verzerrtem Gesang auch alles da. Das „SD“ auch ganz soft können, stellen sie bei „I Need You“ unter Beweis.


Tracklist

01. Rock Ain’t Dead
02. Medicate Me (feat. Telle Smith)
03. Animal (feat.Gustav Wood)
04. One Of My Kind
05. Death Won’t Tear Us Apart
06. Flyaway
07. Disappear
08. Sinner
09. Roit
10. Bad Reputation
11. Addict (feat. Hyro The Hero)
12. I Need You (feat. Blacklisted Me)
13. I Need You

 

Davey Suicide - Animal feat. Gustav Wood [OFFICIAL MUSIC VIDEO]

 

zu hören bei www.darkradio.de