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Five Finger Death Punch - F8 2020

Dieses Album steht für Wiedergeburt, Progression und Transzendenz, sowohl persönlich als auch musikalisch”. Sänger Ivan Moody ergänzt: “Dieses Album ist für mich die Offenbarung – Alles was ich in meinem Leben bisher getan habe, hat mich zu diesem Moment geführt!“

Beim gleichnamigen Lied „F8“ denkt man sich zuerst: „Warte… ist das jetzt die falsche Band?“. Ein symphonisch-orchestraler und dramaturgisch einwandfreier Einstieg, wobei sich diese Atmosphäre bis ins nächste Lied „Inside Out“ zieht. Spätestens hier wird einem klar, dass es sich um ein Album von FIVE FINGER DEATH PUNCH handelt: mit der gewohnten Härte und Brutalität wird die erste Strophe eingeläutet und dann von markerschütternd schönem Gesang abgefedert.

„Full Circle“ erinnert zu Beginn etwas an „You“ von „The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell Volume 1”. Das Lied folgt dem gewohnten „harte Strophen, weicher Refrain”-Schema und bereitet einem einfach gute Laune. In „Living the Dream“ wird das Tempo gedrosselt und eine Nuance softer gesungen, wobei die Lyrics umso düsterer sind.

Wenn euch das nächste Mal wer fragt, warum ihr heute so schlecht drauf seid und ihr könnt nicht so recht in Worte fassen, warum, spielt ihnen einfach „A Little Bit Off“ vor. Das Geniale daran ist der Text, weil er sich mit der Musik widerspricht. Das Lied hat einen besonderen Groove und man will einfach mitsingen.

Wem das bis jetzt zu brav war, wird sich wahrscheinlich über „Bottom of the Top“ freuen. Eine schön aggressive Atmosphäre mit provokativen Lyrics und einer kurzen soften Auflockerung in der Mitte des Songs. „To Be Alone“ hat etwas Provokatives, Beleidigendes und ist ein Song mit hohem Ohrwurm-Faktor. Sowohl die Strophen als auch der Refrain bleiben sofort im Gedächtnis und verführen zum Mitsingen.

Ziemlich düster wird’s in „Mother May I (Tic Toc)“. Wenn man das „Tic Toc“ in der Klammer berücksichtigt, wirkt das Lied tatsächlich wie eine tickende Zeitbombe. Stellenweise hört sich das Lied an wie „Diary of a Deadman“, was aber keineswegs ein Minuspunkt sein soll.
„Darkness Settles In“, die typische Powerballade, die auf keinem Five Finger Death Punch-Album fehlen darf, wird mit symphonischen Tönen untermalt. Das Lied ist definitiv vollgestopft mit Emotionen

Nach „This is My War“ auf „Got Your Six“ heißt es 2020 nur mehr „This is War“. Der Song hat einen guten Flow, das Intro erinnert an „The Way of the Fist“ vom gleichnamigen Debütalbum. Eines kann man daher schon mal feststellen – Five Finger Death Punch sind ihrem Stil treu geblieben.

„Leave It All Behind“ hat das Intro einer Ballade, wobei diese Vermutung sich schnell als Fehleinschätzung entpuppt. Die Strophen erinnern an In This Moments Lied „Big Bad Wolf“, wenn auch in milderer, dafür schnellerer Form. Wie auch immer, das Lied hat einen ganz speziellen Charakter.

Richtig eingeheizt wird einem in „Scar Tissue“. Allerdings ist dieser Song von der schwächeren sorte. Die Strophen, naja, der Refrain ist dagegen hörenswert.

„Brighter Side of Grey“ soll sicher das Herz zum Schmelzen bringen. Diese Intention kommt nicht unbedingt an. Diesem Lied fehlt irgendetwas. Vielleicht wirkt es auch nur bei Menschen, die sich von dem Text angesprochen fühlen.

„Making Monsters“ ist definitiv kein Schlaflied. Es ist weder besonders gut, noch besonders schlecht. Es hat etwas an sich, dass man es öfter hören möchte. „Death Punch Therapy“ fasst die gesamte Diskographie von Five Finger Death Punch in einem Lied zusammen. Der Refrain wird jedem, der „The Devil’s Own“ vom Debütalbum kennt, bekannt vorkommen. Daneben werden noch andere ältere Text- und Liedpassagen eingestreut und mit Neuem gemischt

„Inside Out (Radio Edit)“ kommt schließlich noch in einer Radioversion, die ein bisschen sanfter als das Original ist, obwohl der Unterschied minimal ist. Aber hey, wer von dem Lied nicht genug bekommen kann, wird diese Version genauso feiern.

F8 wurde in Zusammenarbeit mit 5FDPs Langzeit-Produzent Kevin Churko (Ozzy Osbourne, Disturbed, Slash, etc.) aufgenommen. Auf dem neuen Album werden insgesamt 13 neue Songs sowie 3 weitere Bonus Tracks enthalten sein.

Tracklist

  1. F8
  2. Inside Out
  3. Full Circle
  4. Living The Dream
  5. A Little Bit Off
  6. Bottom Of The Top
  7. To Be Alone
  8. Mother May I (Tic Toc)
  9. Darkness Settles In
10. This Is War
11. Leave It All Behind
12. Scar Tissue
13. Brighter Side Of Grey
14. Making Monsters (Bonus Track)
15. Death Punch Therapy (Bonus Track)
16. Inside Out (Radio Edit)

 

Five Finger Death Punch - To Be Alone (Official Audio)

zu hören bei www.darkradio.de