Zum Hauptinhalt springen

Frozen Crown - The Fallen King 2018

Eine weitere Power Metal Band aus Italien macht sich auf die Metal-Welt zu erobern

Frozen Crown - The Fallen King 2018



Eine weitere Power Metal Band aus Italien macht sich auf die Metal-Welt zu erobern - Frozen Crown, gegründet 2017 in der norditalienischen Metropole Mailand.
Mit melodischem Power Metal für Fans von frühen Wintersun oder Sonata Arctica wollen die Italiener die Metalwelt erobern, und setzen dabei auf Tempo, Abwechslung und viele Melodien.

Schon die ersten Klänge zeigen, dass Frozen Crown deutlich härter zu Werke gehen, als viele ihrer Landsleute. Also kein Symphonic Metal der Marke Rhapsody, kein Opern-Sopran wie bei Crysallys oder Aevum und nicht so verspielt wie Temperance. Sängerin Giada Etro beherrscht sowohl Heavy Metal Screams als auch kraftvollen Klargesang aus dem Effeff, das Schlagzeug ballert drauflos und die blutjunge Gitarristin Talia Bellazecca und Band-Kollege Federico Mondelli hauen die Riffs nur so raus. Und der Bass drückt gnadenlos aus den Boxen. Lediglich die Keyboards sind häufig “typisch italienisch” verspielt, aber nicht so dominierend wie bei anderen Bands des südeuropäischen Landes. Nach dem Knaller-Auftakt “Fail No More” wird es dann mit “To Infinity” melodischer, mit tollen Gitarren-Hooklines. Eine weitere Empfehlung ist “I Am The Tyrant”, ein große Metal-Hymne. Später steuert Bandgründer und Mastermind Federico Mondelli songdienliche, dezente Growls bei. Der Titel “The Shieldmaiden” weckt Assoziationen an Phantasy-Soundtracks, doch weit gefehlt. 696568Zu hören ist ein Speed Metal Kracher. Bestimmend ist hier das Wechselspiel “Die Schöne und das Biest”, also der Wechsel zwischen Giada’s Powerstimme und den Growls von Frederico. Größer kann der Kontrast fast nicht sein, diesem Kracher folgt die wunderschöne Ballade “Chasing Lights”. Streicher, Piano und Akustik-Gitarren begleiten den betörenden mehrstimmigen Gesang. Aber die Besinnlichkeit ist nur von kurzer Dauer, Danach sorgen Songs wie das “Queen Of Blades” oder “Everwinter” für viel Härte. Dazwischen erinnert das melodische “Across The Sea” ein wenig an die bereits erwähnten Temperance. Und mit “Netherstorm” steht ein weiterer Speed-Kracher am Schluss.

Frozen Crown haben mit “The Fallen King” ein erstaunlich reifes Debut-Album abgeliefert. Man mag es gar nicht glauben, dass die Band noch nicht einmal ein Jahr besteht. Komposition und Arrangement sind abwechslungsreich. Musikalisch wird eine große Bandbreite abgedeckt. Ob Speed Metal, Power Metal Hymne oder Ballade, die fünf Musiker aus Italien beherrschen ihr Metier.

Ein Album, wo es andere, auch namhafte Bands, schwer haben werden sich damit zu messen.








Tracklist:

01. Fail No More
02. To Infinity
03. Kings
04. I Am the Tyrant
05. The Shieldmaiden
06. Chasing Lights
07. Queen of Blades
08. Across the Sea
09. Everwinter
10. Netherstorm

https://www.youtube.com/watch?v=yUtMHL_TeaQ