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Grave Digger - Healed By Metal 2017

Es gibt da draußen so viele Leute mit Problemen. Ich glaube, die Platte kann einigen von ihnen helfen.

Grave Digger - Healed By Metal 2017



Boltendahl verrät zum Albumtitel: "Ich wurde schon viele Male in meinem Leben vom Metal geheilt. Wenn ich Metal höre, baut mich das wieder auf. Ich finde, das ist ein guter Titel für GRAVE DIGGER. Es gibt da draußen so viele Leute mit Problemen. Ich glaube, die Platte kann einigen von ihnen helfen."
Na wir werden sehn .....
Die Teutonen-Metaller Grave Digger legen nach mit "Healed by Metal"
Krank? Heilung erfolgt durch Heavy Metal!
Zumindest wenn man Grave Digger glauben darf. Das deutsche Power- / Heavy Metal Schwergewicht um Fronter Chris Boltendahl nennt das neue Album nämlich dementsprechend…

War klar, die Messlatte für „Healed By Metal“ liegt allerdings schon recht hoch: das 2014er Werk „Return Of The Reaper“ war der Burner pur.
Viele der letzten Alben der Band waren ja Konzeptalben. Für „Healed By Metal“ hat man auf ein Konzept verzichtet und stattdessen in sich abgeschlossene Songs geschrieben. Das ist allerdings auch schon mit den Veränderungen. Am der Art und Weise wie Grave Digger ihre teutonischen Metal unter das Volk bringen hat sich nicht wirklich etwas geändert.

Wie üblich garnieren sie manche Songs zudem mit sympathischen Anleihen bei Judas Priest, wie besonders schön bei „Lawbreaker“ und „Free Forever“ zu hören ist. Auf diese Weise ist ein straightes Album mit einigen sehr guten Songs entstanden. Neben den bereits erwähnten soll hier unbedingt der Rausschmeißer „Laughing With The Dead“ Erwähnung finden, der mit seinem stampfenden Refrain bestimmt eine Wucht in den Live-Shows wird.

Aber leider gibt es eben auch einige Lieder auf „Healed By Metal“, die nur wenig in Erinnerung bleiben („Ten Commandments Of Metal“, „The Handman’s Eye“). Und hier zeigt sich die Kehrseite der Grave-Digger-Formel: Mit Sicherheit ist „Healed By Metal“ kein schlechtes Album und hat einwandfrei seine Stärken. Es ist aber an vielen Stellen zu vorhersehbar und droht sich schnell abzunutzen. Genau das ist das Problem, wenn aus einem an und für sich begrüßenswerten signature sound, wie GRAVE DIGGER ihn in Perfektion erreicht haben, eine Formel wird. Vielleicht zeigt sich das auch schon an der Kürze von „Healed By Metal“ - mit nur knapp über 36 Minuten ist es das kürzeste Album seit „Heavy Metal Breakdown“ (1984).

Wer allerdings einfach nur mehr "Grave Digger" will, ist mit diesem album gut bedient.

Tracklist

1 - Healed By Metal         3:43
2 - When Night Falls         3:54
3 - Lawbreaker                 3:06
4 - Free Forever                 3:21
5 - Call For War                 3:19
6 - Ten Commandments Of Metal 3:26
7 - The Hangman's Eye         3:06
8 - Kill Ritual                 3:42
9 - Hallelujah                 3:29
10 - Laughing With The Dead 5:15
11 - Kingdom Of The Night         4:05
12 - Bucket List                 3:03

https://www.youtube.com/watch?v=djzXuTZq55g