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Gunfire - Age Of Supremacy 2018

Wer bei einer Band mit dem Namen Gunfire so etwas wie roughen Hardrock oder AC/DC Sound erwartet, der dürfte hier nicht fündig werden. Gunfire machen zwar auch Druck, klingen aber wesentlich filigraner und sauberer. Das Intro wird selbst gespielt und die Leadgitarre darin geht schon mal sehr gut ins Ohr. Sehr lobenswert, das ist nämlich wesentlich interessanter als irgendwelche Samples zu Synthiebegleitung als Einführung für ein Album zu bringen. Ihr Sänger besitzt eine hohe und glatte Stimme, die an prägnanten Stellen gerne dem Tenor nahe kommt. Mancherorts unterstützen Synthies wie in „Man And Machine“, was bei den treibenden Gitarren progressiv symphonisch klingt. Der Härtegrad ist bei den Italienern eh nie zu hoch, womit die Zielgruppe klar definiert wäre. Der epische Elfminüter „Voices From A Distant Sun“ beherbergt viele balladeske Töne und hymnisch Treibendes. Ein qualitativ hochwertiger Song, den man stilistisch von einer Band wie Gunfire auch erwarten kann. „Age Of Supremacy“ hat Hand und Fuß, ist spannend zu hören und verfügt darüber hinaus noch über ein paar richtig coole Songs, dass man sich das Album gerne noch einmal anhört. Nach „Thunder Of War“ aus 2004 folgt nun das zweite Album, auf das man lange warten musste. Aber die neun Tracks plus Intro lohnen sich, soviel sei versprochen!

Label:    JOLLY ROGER
Jahr:    2014
Running Time:    67:52

Tracklist

1    Prelude    01:18    
2    War extreme    06:45    
3    Man and machine    06:08    
4    The city of light    06:39    
5    The hammer of god    07:59    
6    Voices from a distant sun    11:05    
7    The wizard    07:59    
8    Superior mind    04:56    
9    Fire in the sky    04:50    
10    Exodus    10:10

 

Gunfire 'Age of supremacy' War Extreme