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Harpyie - Anima 2017

Sturmvögel! Es wird Wild!

Harpyie - Anima 2017



Sturmvögel! Es wird Wild!
Die Geier krähten es längst vom Himmel - HARPYIE schreibt ein neues Album

Wie beim Meisterwerk „Animal Farm“ von George Orwell zeigen auch Harpyie im Lied „Anima“ auf, wie Tiere die Menschen sehen und zurecht zur Gegenwehr aufrufen. Dietmar Wischmeyer spricht die fesselnde Einleitung zu dem tollen Song. Anima oder auch die Seele, das Tier, die innere Stimme genannt, ist in uns allen. In den Liedern „Totem“ und „Löwenherz“ wird dies klar gezeigt. Bei „Ambra“ wird das Thema Walfang des 19. Jahrhunderts sehr gut umgesetzt. „Schneeblind“ leuchtet den irrationalen Ehrgeiz von uns Menschen, am Beispiel der ersten Südpolexpedition, aus. Es lohnt sich jeden Text gut anzuhören! Die Musik ist klar Metal/Folk-Rock, mal ruhiger, meist hart doch immer mitreissend
Ein Hammer Song wie alle 13 Titel über Liebe und Hass, Frieden und Krieg, Tier und Mensch auf diesem Album. 52 Minuten powervolle Musik, die mitreisst und Texte, die zum Mitsingen, aber auch zum Nachdenken anregen.

13 energiegeladene Lieder über Liebe und Hass, Krieg und Frieden, Mensch und Tier. Denn wir schauen auf ANIMA durch die Augen eines Tieres auf den Menschen und stellen gleichzeitig die Frage, ob es gerade das Tier in uns ist, welches uns menschlicher werden lässt.

Das vierte Studioalbum der Mittelalter Metaller! Harpyie beeindrucken nicht nur durch den Kontrast zwischen verspielter Ästhetik und brachialer Gewalt, sondern vor allem durch das Gesamtkunstwerk, durch das sich die Geschichten, die die Lieder erzählen, wie ein roter Faden schlängeln.

Verantwortlich für den Klang zeigt sich hierbei erneut Produzent Simon Michael Schmitt, seines Zeichens Schlagzeuger der Band Subway To Sally. Inhaltlich beschäftigen sich die durchweg deutschsprachigen Texte von Harpyie mit markanten Themen aus Geschichte und Mythologie, mit bedeutenden Weltgeschehnissen und mit den verschiedenen Zügen des menschlichen Wesens in all seinen Facetten. Mit jedem veröffentlichten Album erschaffen Harpyie eigene Welten, um sie mit Leben zu füllen, ihnen Gesichter und Worte zu geben, oder um sie sogar wieder zu zerstören.

Es ist gerade mal das vierte Album und dennoch setzen sich die Harpyien damit ein Denkmal. Nicht nur sich selbst. Der Menschheit, der Natur und dem feinen Gleichgewicht. Welches es geben würde. Aber heute kaum mehr machbar ist. Der Mensch stellt sich so oft über das Tier und ist ihm doch so weit hinterher in vielen Belangen.
Erzählt wird von sämtlichen menschlichen Belangen, Gefühlen, Emotionen, Sehnsüchten, Gräueltaten. Und auf der anderen Seite wird Natur, Tier, Pflanzen, Naturschutz, Ehrung vom Althergebrachten ganz groß geschrieben. Auch, wenn jedes der bisherigen Werke gut war - dieses Album toppt alles Bisherige ihrer Diskografie. Aber wenn wir mal ehrlich sind: genau DAS setzt diese Thematik auch voraus und es hätte keinen besseren Namen geben können als „Anima“. Ausnahmslos jeder sollte diese Scheibe besitzen, denn es geht Alle etwas an! Niemand kommt drum rum, niemand kann dem entgehen.

Von Beginn weg zeigen die vier Herren und die Dame Mechthild Hexengeige, was sie auf dem Kasten haben. Die Texte prägen sich leicht ein, so dass man an Konzerten von HARPYIE ordentlich mitgrölen kann. Als Metalhead oder als Fan von Mittelalterrock sowie Folkrock hat man sonst immer eine Luftgitarre dabei, nicht so bei HARPYIE.
Da braucht man effektiv eine Luftgeige.

WOW!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Tracklist


    1.Anima
    2.Ambra
    3.Schneeblind
    4.Flieg
    5.Rasputin
    6.Totem
    7.Vom alten Eisen
    8.Dynamit
    9.Jagdfieber
    10.Berserker
    11.Löwenherz
    12.Schöne neue Welt
    13.Unter Geiern

https://www.youtube.com/watch?v=1BogM58CZ7I