Skip to main content

Kobra And The Lotus - Prevail I (2017)

Das neuste Album der Band ist ein Rock Moloch voller glühender Gitarren, stampfenden Rythmen und eindringlichem Gesang

Kobra And The Lotus - Prevail I (2017)



KOBRA AND THE LOTUS haben ihr neues Werk nämlich als Doppelalbum angelegt, das dieses Jahr in zwei Teilen veröffentlicht wird. “Prevail II” folgt also in nähester Zuknuft.
„Prevail I“, das neuste Album der Band ist ein Rock Moloch voller glühender Gitarren, stampfenden Rythmen und eindringlichem Gesang, die den Hörer auf eine Klangreise mitnimmt die aus der Dunkelheit ins Licht führt.

Mit dieser Truppe könnte derjenige, welcher auf den Sound mit persönlicher Weibchennote steht, was Neues für seine Sammlung bekommen. Die Zeit schien bei der kanadischen Formation wie im Fluge verflogen zu sein, denn zwischen „Prevail I“ und dem letzten Full Length Album liegen gut drei Jahre dazwischen. Kobra Paige, die Namensgeberin und die Zügel haltende Lady hat ihre Mitstreiter fest im Griff und man versuchte in den letzten Jahren einen persönlichen Sound zu finden. Ein Unterfangen welches gewiss schwierig war, trotzdem irgendwie auf die eine Art und Weise hat es geklappt.

Bereits der Opener 'Gotham' macht dies laut und deutlich klar. Der Refrain ist ein echter Kracher und bleibt lange im Ohr hängen, zumindest bis er von Hits wie 'You Don't Know' oder 'Specimen X (The Mortal Chamber)' abgelöst wird. Ja, hier reiht sich tatsächlich Hit an Hit und textlich hat die gute Kobra auch einiges zu sagen. Das bleibt auch bis zum Schluss so, wobei man mit dem grandiosen 'Hell On Earth' und dem abschließendenn 'Prevail' nochmal zwei echte Hämmer ans Ende gepackt hat. Gerade der Titelsong mit seiner klaren Botschaft an alle Kritiker der Band ist ein wahrer Überhit geworden.
In "Check The Phyrg" lässt die Hohepriesterin des metallischen Heavy Rocks ihre Mannen dann mal ohne Gesang von der Leine, was die drei ausgezeichnet zu nutzen wissen. Auch wenn die Formation mit "Hell On Earth" dann auf die Zielgerade einbiegt, ist sie noch im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Das Ganze garniert mit riffigen Fingerübungen des Saitenhexers, die in Verbindung mit der perfekt harmonierenden Rhythmus Abteilung des Quartetts aus der Provinz Ontario den Groove und den Drive dieses Albums zementiert. Hier zeigt sich, dass die letzten Jahre on the road dem Zusammenspiel der Bande gut getan hat.

Alle Instrumente klingen so, wie sie klingen sollen, Mix und Mastering wurden gekonnt vorgenommen, so dass das Verhältnis zwischen Stimme und Instrumenten immer auf den Punkt kommt. Wer also die ideale Platte sucht, um sich auf ein erlebnisreiches Wochenende einzustimmen, der greife hier zu.

Tracklist

1 - Gotham 5:28
2 - Triggerpulse 4:14
3 - You Don't Know 4:24
4 - Specimen X (Mortal Chamber) 6:26
5 - Light Me Up 3:45
6 - Manifest Destiny 4:16
7 - Victim 4:20
8 - Check The Phyrg 4:10
9 - Hell On Earth 4:23
10 - Prevail 4:12

https://www.youtube.com/watch?v=YHc-c9hJMrU