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Marc Vanderberg - Highway Demon 2017

Er baut die Musik der Songs selber und setzt dann gleich alle Instrumente

Marc Vanderberg - Highway Demon 2017



Vor knapp einem Jahr erschien von Marc Vanderberg das (Album-) Debüt „Devil May Care“ und es war klar, dass es bei dem Potenzial nicht lange dauern kann, bis der Nachfolger erscheint. Zwischendurch beschäftigte er sich mit seinem Kumpel und Studio-Sidekick Thorsten Eligehausen (Mixing & Mastering) und Ken Pike um sein NDH-Projekt ELI VAN PIKE und veröffentlichte bereits in diesem Jahr das Album „Welcome To My Dark Side“. Im Juli 2017 gab es dann die erste öffentliche Kostprobe vom kommenden 2. Marc Vanderberg Album „Highway Demon“ in Form der gleichnamigen Download-Single, die im großen und ganzen musikalisch die Ausrichtung wiederspiegelt. Melodischer Hardrock & melodischer Heavyrock skandinavischer Machart, aber made in germany. Während auf dem Debüt Göran Edman ein Gastspiel gab, singt diesmal Raphael Gazal. Kräftige, sehr leicht rauchige Stimme, die das virtuose Gitarrenspiel des Meisters weder untergräbt noch dessen Unterstützung braucht. Kein Göran, aber ein Sänger der weiß, wie man wo die Stimme einzusetzen hat. Ansonsten hat sich zum Debütalbum nicht wirklich viel geändert, (Schwachstellen und evtl. Mankos wurden ausgebügelt) Marc wird natürlich mit jedem weiteren Album besser und hinterlässt mehr und mehr auf den Gitarren seinen ganz eigenen Stempel, wobei zu keiner Zeit zu überhören ist, dass John Norum und Yngwie Malmsteen seine Faves und Einflüsse sind. Eigentlich gehen so ziemlich alle Instrumente auf das Konto von Marc, sowie das Songwriting, die Lyrics, usw. Ausnahmen sind die Songs „Bad Paradise“ (das Solo stammt wieder von Dustin Tomsen / Sat.1 „Superkids„), „You´re Like Poison“ (Hauptsolo und Outro von Stefan Lindholm), „Highway Demon“ und „The Last Battle“ (geschrieben von Marc & Oliver Deleker). Gemixt und gemastert wurde „Highway Demon“ wie schon erwähnt von Thorsten Eligehausen. Inzwischen wurde die 2. Downloadsingle „Blue Eyes“ rausgehauen, welche ganz in der Vanderberg´schen Tradition erklingt: melodischer Hardrock mit Classicrock-Einschlag und ´nem fetten 80´s Groove, der übrigens über dem kompletten Album schwebt.

Er baut die Musik der Songs selber und setzt dann gleich alle Instrumente - lediglich bei „Bad Paradise“ (Dustin Thomsen) und „You’re Like Poison“ (Stefan Lindholm) begrüsst er Gäste.
Nicht zu vergessen; Sänger Raphael Gazal bearbeitet das Mikrofon und sorgt dafür, dass eine Schwachstelle früherer Werke beseitigt wurde - seine Stimme ist grandios, er gibt Alles und überzeugt mit einer Rockröhre, wie wir sie alle gerne mögen.
Wie soll eine geile Hardrockgitarre klingen? Genau so!

10 überdurchschnittliche Songs, davon mit Total Eclipse ein Instrumentalwerk, werden auch bei mehrfachem Hören nicht langweilig. Oft hat man ja dann das Gefühl, dass man weiß was kommt, doch hier entdeckt man immer wieder etwas Neues, was einem vorher nicht aufgefallen ist. Auch ist eine deutliche Steigerung zum Debütalbum zu erkennen. Hier wird von Vanderberg also nicht Bewährtes verwaltet, sondern darauf aufgebaut, er entwickelt sich weiter.

Tracklist:

01. Highway Demon                                     
02. Blue Eyes
03. Bad Paradise
04. The Last Battle
05. How Do You Feel
06. Indispensible
07. You´re Like Poison
08. When I Turn the Key
09. Final Chapter
10. Total Eclipse (Instrumental)

https://www.youtube.com/watch?v=jjw1UZEnJ6E