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Nightmare - Dead Sun 2016

Nightmare - Dead Sun 2016




Frankreich hat man als Metal-Land halt nicht so auf dem Schirm…
Tja, böser fehler
Der Sound von „Dead Sun“ ist richtig bombastisch (obwohl keine Orchestrierung genutzt wird!) und druckvoll. Trotzdem ist jedes Instrument transparent erkennbar. So muss es sein! In diesem Zusammenhang ist auch die kräftige Reibeisenstimme von Sängerin Maggy Luyten hervorzuheben.
So veröffentlichen die Franzosen um Sängerin Maggy Luyten ihr Opus „Dead Sun“
und man kann es kaum glauben, das diese Band bereits seit 1979 musiziert.
Klaro is mittlerweile nur noch der Basser Yves Camion als Gründungsmitglied Übrig geblieben ist.

„Infected“ eröffnet das Album traditionell. Hier zeigt insbesondere Maggy bereits ihre gesamte Stimmstärke. Irgendwo zwischen Klargesang und kleinen Growleinlagen dominiert sie den Song. Mit einem Gitarrengewitter geht das erste Lebenszeichen dieser ruhmreichen Band zu ende. „Of Sleepless mind“ ist eher im Mid-Tempo angesiedelt und verfügt dennoch über eine unglaublich starke Hookline, die sich direkt in die Gehörgänge frisst. Gute, harte und bewährte Kost bietet ebenfalls „Tangled In The Roots“. Vielleicht etwas unauffällig, aber definitiv ein starker Beitrag, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Vorab-Single „Ikarus“ durfte sich bereits über ein reges Interesse freuen. Kein Zweifel, hier sind wahre Meister am Werk. Der Melodieverlauf ist sehr einprägsam, während Maggy ihre gesamte Energie in die Lyrics legt. Ein Track, um sich in diese Band zu verlieben. Ein langes Vorspiel und ein eher gebremstes Tempo zeichnet „Indifference“ aus. Man kann die apokalyptischen Gedanken dieser Band hier besonders stark spüren.

Ein wahres Epos ist der Titeltrack „Dead sun“. Ein echter Brecher, der an Härte und Eindringlichkeit kaum zu überbieten ist. Hier hauen „Nightmare“ wirklich alles raus. Vollgas wird dann wieder bei „Serpentine“ gegeben. Hier lautet die Devise: Keine Kompromisse. Ein schnörkelloser Metaltrack, der einfach Spaß macht und ordentlich Power versprüht. Ultraharte Double-Bass Klänge und eine weitere kraftvolle Stimmdarbietung von Maggy geleiten den CD-KäuferIn mit „Starry Skies Gone Black“ wieder in die eisige Realität. Ein starker Abschluss eines sehr interessanten Albums.

Maggy und Olivier haben Spuren hinterlassen. Der „Nightmare“ Sound klingt frischer, härter und kraftvoller als jemals zuvor. Mit dieser geballten Ladung Power dürfte „Dead Sun“ eines der besten Alben dieser Band werden. Für Freunde von schnellen, harten Klängen ein absoluter Geheimtipp.


Tracklist:

    Infected
    Of Sleepless Mind
    Tangled In The Roots
    Red Marble & Gold
    Ikarus
    Indifference
    Dead Sun
    Seeds Of Agony
    Inner Sanctum
    Serpentine
    Starry Skies Gone Black


https://www.youtube.com/watch?v=-0Y8knz7Ri0