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Prong - Zero Days 2017

Ein weiteres Monster von einem Album, ein weiterer Schritt zur Veredelung, hin zum perfekten PRONG Sound.

Prong -  Zero Days (Deluxe Edition) 2017



Das neue PRONG-Album schlägt dem Hörer geradewegs in die Fresse, ist ein superb brutales, aggressives und voller Wut geschriebenes Arsenal an Songs, die zur aktuellen politischen, gesellschaftlichen Lage - egal ob hierzulande oder außerhalb - leider passen wie die Faust aufs Auge.

Ein weiteres Monster von einem Album, ein weiterer Schritt zur Veredelung, hin zum perfekten PRONG Sound. Eine Scheibe, die keinerlei Füllmaterial enthält oder gar langweilig wird.
So stehts geschrieben, und es ist wahr.

Der Opener „However It May End“ ist gleich symptomatisch für Studioalbum Nr. 11.  In dunkler, leicht psychotischer, thrashig harter und hardcorig verstörender Manier hat sich der Meister wieder angeschickt, seinen neue Kompositionen ein betörendes Soundkleid zu schneidern und dem wohlmundigen Härtner-Oeuvre wieder moderne Melodienoten hinzuzufügen. Wo sich andere aber in nichtssagendem Geriffe und Gebolze verirren, kommt Victor auch auf dem neuen Album immer auf den Punkt, sodass der Opener, der Stakkato-Titeltrack oder (beispielhaft) „Rulers Of The Collective“ auch präsent werden und bleiben.

„Off The Grid“ zeichnet sich durch eruptives Aggro-Gebretter aus, während das rollende „Divide And Conquer“ oder auch „Blood Out Of Stone“ mit erhöhtem Melodieanteil überzeugen, „The Whispers“ ist ein weiteres Beispiel für die gelungene Kombination aus Härte und memorabler Melodie. Gelungen weiter das sägende „Interbeing“ oder das flotte „Forced Into Tolerance“ (mit fettem Groove-Teil), „Operation Of The Moral Law“ gibt ebenso Gas, während „Self Righteous Indignation“ eher in MESHUGGHAH-Gefilde abdriftet.

Der Höhenflug von PRONG geht auch mit „Zero Days“ weiter: Nach „Ruining Lives“ und „X - No Absolutes“ legen Tommy Victor und Konsorten einmal mehr ein Album vor, das fragen lässt, warum PRONG nicht längst in größeren Hallen aufspielen. Große Alternative-Metal-Nummern treffen hier auf knackigen Thrash
Kurz und schmerzlos: "Zero Days" ballert wie die Sau!

Tracklist

01. However It May End                  3:36
02. Zero Days                                    3:35
03. Off the Grid                                  3:18
04. Divide and Conquer                    3:16
05. Forced Into Tolerance                3:16
06. Interbeing                                    3:50
07. Blood Out of Stone                      4:12
08. Operation of the Moral Law        3:30
09. The Whispers                              3:19
10. Self Righteous Indignation          4:13
11. Rulers of the Collective                3:01
12. Compulsive Future Projection    3:10
13. Wasting of the Dawn                  4:39
14. Reasons to Be Fearful                3:31 (Bonus Track)

https://www.youtube.com/watch?v=4jAV2-x5I-I