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Satan - Cruel Magic 2018

Unter dem Banner SATAN kommt jetzt das fünfte Album raus, das zugleich das dritte nach der Reunion 2011 ist. Bisher sind die Jungs aus Newcastle eine der wenigen Bands, bei der man vergeblich nach einem Ausfall in der Diskographie suchen muss. Und so viel vorweg: Das ändert sich auch durch „Cruel Magic“ nicht. Denn auf dem Album findet sich vieles, was auch die letzten Veröffentlichungen herausragend macht.

Prägend für den Sound sind eines der besten Gitarrenduos Englands (STEVE RAMSEY und RUSS TIPPINS) und Sänger BRIAN ROSS, der sich auch mit 64 noch seine helle Stimme bewahrt hat.
Nach einer melodischen Einleitung des brillanten Gitarrengespanns Steve Ramsey und Russ Tippins eröffnet ´Into The Mouth Of Eternity´ den Höllencontest ungebändigt aggressiv. Die Magie und eine geisterhafte Aura sind umgehend spürbar. Die Satanskerle sprechen es aus: „Nicht jeder glaubt an Magie, aber Ihr glaubt besser an ‚Cruel Magic‘! Dieses Album wird alles verändern und wir sind bereit dazu. SATAN ruft Euch! Wir haben das Gefühl, dass diesmal alles hundertprozentig passt, besonders die Balance aus durchdachtem Inhalt und furioser Darbietung.“ Also, Obacht vor Blitz und Donner aus der Hölle. Das als Vorab-Single bekannte ´The Doomsday Clock´ kracht nicht nur wie anno 1983 durchs Gebälk, als stünde gerade ´Court In The Act´ und eine neue satanische Bandbotschaft für eingeschworene NWoBHM- sowie Underground-Hörer vor der Tür, sondern überrascht nach einem Solo-Furioso mit einer gemeinschaftlichen Gesangsdarbietung. Welch schmackhafter Satansbraten. In dieser stürmischen Offensive packt das herausstechende ´Legions Hellbound´ einen Happen Melodiosität und ´My Prophetic Soul´ einen gefächerten Rhythmus-Express obendrauf. Versierte NWoBHM-Melodien für die Nachwelt bietet ebenso fantastisch ´Ghosts Of Monongah´, einen kleinen Satanspilz dagegen ´Death Knell For A King´. Mehr britische Epicness als in ´Ophidian´ erscheint in dieser rauschenden Spritzfahrt zur Satansmesse unmöglich. Das Satansweib mag es dabei lieber im Midtempo zum Titelsong ´Cruel Magic´ und der Satanskerl mit heroischen Backgrounds zu ´Mortality´. Auf dem Hinterteil für die Ewigkeit 666 eingebrannt, kennen sie jedwede grausamen Magie. Brian Ross und seine Mannen. Diese Satansbrut.

Bei der Aufnahme hat die Band bewusst einen Back-to-the-roots-Pfad eingeschlagen und versucht, die Songs in einem Stück aufzunehmen, auch um sich vom aufgemotzten und glatt polierten modernen Sound abzugrenzen. Das klingt dann zwar nicht immer ganz perfekt, dafür ist dem Ergebnis aber die immer noch ausgiebige Freude und Energie anzuhören.

Tracklist

01. Into The Mouth Of Eternity
02. Cruel Magic
03. The Doomsday Clock
04. Legions Hellbound
05. Ophidian
06. My Prophetic Soul
07. Death Knell For A King
08. Who Among Us
09. Ghosts Of Monongah
10. Mortality

 

Satan "Into the Mouth of Eternity" (OFFICIAL)