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Sons Of Texas - Forged By Fortitude 2017

Erneut sind die Burschen aus Mcallen drauf und dran das Southern Metal Zepter an sich zu reißen

Sons Of Texas - Forged By Fortitude 2017



Sons of Texas
Diese Wüstensöhne repräsentieren ihren Südstaatensound dermaßen genial, sodass man sich vollends niedergetrampelt fühlt und dies mit einem prolligen Gehabe. Erneut sind die Burschen aus Mcallen drauf und dran das Southern Metal Zepter an sich zu reißen, welches sich im Einklang viele Bands aus dem Süden der Staaten in genialer Manier ständig selbst aus den Händen reißen. Eine Mörderscheibe jagt die nächste und außerdem stehen Sons Of Texas ihren großen Vorbildern bereits in nichts nach.

War man noch beim Vorgänger jugendlicher, vorliegend zeigt man auf diesem Output die durchdachte Südstatten-Härte und die wurde mit staubtrockenen Groove und mitreißenden Energiestücken angereichert. Die wilde Verfolgungsjagd hat begonnen und mit solch einem Qualitätsmaßstab hat man ausgezeichnete Karten in der Hinterhand. Das Pokerspiel in Sachen Southern Metal ist zwar noch kein All In Spielgriff, dennoch eine gekonnte Taktik mit der man für viel Furore und Erfolg weit über die Grenzen Texas hinaus, ebenfalls ins hiesige Europa sorgen kann.

„Ich weiß gar nicht wie ich starten soll“, dass dachten sich die Jungs wohl auch bei dem „Feed The Need“, ihrer ersten Singleauskopplung des Albums. Ein Slap-Bass-Solo als Start ist mal was Anderes aber geht direkt richtig Steil. Der Song hat alles, was man von einer Band mit dem Namen „Sons Of Texas“ erwartet, geballte Groovende Redneck Power. Und was soll man sagen? Man bekommt es auch. In alter „Pantera“ oder „Lamb Of God“ Manier legen die Jungs richtig los und haben dabei einen Groove und eine sagenhafte Power, die es in der Metalszene in der Form in den letzten 15 Jahren nicht mehr gab. Mit genau der Power geht es auch bei „Down In The Trenches“ weiter. Der Song klingt so, als würden Nickelback ein uneheliches Kind mit Pantera haben, das ein wenig zu oft den Liebesnecktar von Lemmy Kilmister probiert hat.

Das die Jungs aber auch dieses emotionale Gedöns drauf haben, zeigen sie bei „Cast In Stone“, hier lässt Sänger Mark Morales Gefühle sprechen uns zeigt, dass er eben nicht nur Aggressionen und Wut in seiner Stimme hat. Der Song erinnert stark an „Cemeteray Gates“.

Ein wenig ruhiger und so richtig Hillbilly-Mäßig wird es beim letzten Song des Albums. „Slam With The Light Out“ kann man sich in etwa wie folgt vorstellen: Man nehme alle Südstaaten & ein Benjo, packt dies in einen Mixer und malt mit der Pampe ein Bild.

Diese eigene, technische Richtung auf dem Album geht aufwiegelnd ins Gehör, wenngleich man hier und da kurz die Bremse zieht, bevor der Trupp von Neuem davon galoppiert wie bei einer Stampede!
DIE neue Band im Groove und Hard Rock Bereich. Die Junge machen ihrem Namen alle Ehre und reißen einfach die Hütte komplett ab.

Tracklist:

01. Buy In To Sell Out
02. Feed The Need
03. Down In The Trenches
04. Cast In Stone
05. Beneath The Riverbed
06. Expedition To Perdition
07. Turnin’ The Page
08. Jaded Eyes
09. Wasp Woman
10. Forged By Fortitude
11. Slam With The Lights On

https://www.youtube.com/watch?v=5lgtb-gZs00