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SpiteFuel - Second To None 2017

Aushängeschild bei Spitefuel ist natürlich wieder, die sympathische Rampensau Stefan Zörner

SpiteFuel - Second To None 2017



Die schwäbischen Heavy Rocker von SpiteFuel veröffentlichten nach ihrer überaus erfolgreichen Single „Sleeping With Wolves“, mit „Second To None“ ihr sehnlichst erwartetes full-length Debüt Album. Die Band bewegt sich dabei durchweg auf einem hohen musikalischen Level und der stets druckvolle wie auch differenzierte Sound macht die 11 Songs zu wahren Hörerlebnissen.

„Second To None“ strotzt vor geilen Songs, geilen Melodien, geilen Riffs. Purer Heavy Metal, der seine Wurzeln unbestritten in den 80ern hat. Doch keine Angst: altbacken tönt das überhaupt nicht, auch wenn immer wieder mal die grossen Helden wie Priest durchschimmern. Auch die Produktion tönt (zumindest in der digitalen Version) richtig fett.

Der Sound ist klar und druckvoll, die Riffs meterhoch, die Ohrwürmer reihen sich nur so aneinander und die Abwechslung ist immens. Auf "Second To None" wird nicht das Standard-Programm abgespult, hier haben sich die Musiker wirklich Gedanken gemacht, wie man den Braten richtig einfetten kann. Und das kann sich hören lassen: 'It Remains Empty Forever' und 'Devil's Darling' sind Dosenöffner, wie sie im Buche stehen und haben Refrains, für die Größere der Szene Morde begehen würden. Dazu dreht SPITEFUEL bei dem zuvor ausgekoppelten 'Sleeping With Wolves' und 'Purified' ein wenig am Härtegrad, flotter geht es mit 'By My Hand' zur Sache, doch auch in ruhigeren Fahrtwassern macht die Truppe eine immens gute Figur. 'Fly' ist hierfür ein tolles Beispiel, bei dem auch Zörners eh schon passende Vocals sehr gut zur Geltung kommen.

"Nach dem Ende der viel zu früh abgetretenen Strangelet hat Ex_Lanfear Sänger Stefan Zörner mit SPITEFUEL direkt eine neue Band am Start. Damit einher ging eine deutliche Kurskorrektur, deutlich weniger Hard- und Sleazerock ist angesagt, stattdessen legen die Süddeutschen gleich mehrere Schippen Briketts nach, lassen teilweise die Drums in bester “Painkiller“-Manier knüppeln, die Gitarren schneidig riffen und die Songs heftig nach vorne gehen. Neben Anleihen bei Judas Priest scheint auch das Melodieverständnis Accepts durch, lassen Ozzy Osbourne oder Sinner grüßen. Stefan Zörner sitzt mit seiner Stimmlage zwischen Tobias Sammet und Axl Rose nicht ganz vorne im Nest der Goldkehlchen, ist dank seines unglaublichen Engagements und seiner Leidenschaft dennoch der Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Egal, ob schleppend (‘Whorehouse Symphony’), hymnisch (‘Sleeping With The Wolves’), explosiv (‘Purified’), melodisch (‘Fly’) oder progressiv-modern (‘It Remains Empty Forever’) - Spitefuel treffen den richtigen Ton.

SPITEFUEL hat ein ziemlich starkes Debüt auf der Habenseite. Der Truppe aus Heilbronn stehen hiermit sämtliche Türen offen. Selbst nach dem fünften, sechsten Durchgang des vorliegenden Hit-Brockens kommt keinerlei Langeweile auf.

SpiteFuel liefern hier ein wirklich starkes Debut Album ab, welches man Fans von klassischem Heavy- und Power Metal wärmstens empfehlen kann! Hier sind wahre Überzeugungstäter am Werk und man darf gespannt sein, wie viel Beachtung dieser Band in Zukunft geschenkt wird
Aushängeschild bei Spitefuel ist natürlich wieder, ohne den anderen Musikern weh tun zu wollen, die sympathische Rampensau Stefan Zörner, der ewig jung gebliebene ex-Lanfear Fronter

Tracklist:

01. On Burning Wings (1:14)
02. Purified (3:48)
03. By My Hand
04. Worehouse Symphony (5:20)
05. Regrets (6:17)
06. Sleeping With Wolves (6:14)
07. Adamah's Tribes (0:39)
08. Triad Of Faith (4:19)
09. Fly (4:19)
10. Devil's Darling (4:09)
11. It Remains Empty Forever (4:45)

https://www.youtube.com/watch?v=6PqMqIeWVxk