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Striker - Striker 2017

Sehnt ihr euch auch manchmal nach den „guten, alten Zeiten des Heavy Metal“ zurück?

Striker - Striker 2017



Sehnt ihr euch auch manchmal nach den „guten, alten Zeiten des Heavy Metal“ zurück?
Gute Nachrichten für euch
Striker bringen ihr selbstbetiteltes Album raus, ihr Album Nummer 5
Das fünfte Striker-Album folgt dementsprechend einem klaren Ziel. Die Band hat sich auf das konzentriert, was wirklich wesentlich ist, wenn es gilt, punktgenaue Metal-Ladungen auf die stetig wachsende Fanbase abzufeuern, wie die Band selbst sagt: „Dies ist unser ‘no bullshit“-Album. Striker haben alles weggelassen, was nicht absolut notwendig war um alles auf die Zwölf zu bringen.
„Striker“ könnte direkt aus den glorreichen Tagen des Heavy Metal stammen, denn es fängt den Hörer in einem wachsenden Circle Pit aus einprägsamen Refrains und kraftvoller Stimmgewalt.

Recht kurze Stücke von im Schnitt unter vier Minuten sprechen eine deutliche Sprache betreffs Frische und Eigenverständnis der Musiker. Hier geht's direkt zur Sache, aber Zeug wie das mit seinen Shouts ruppige, phasenweise fast thrashig-brutale 'Pass Me By' ist dennoch vertrackt und stilistisch ähnlich gelagert wie später 'Over the Top', dessen Tieflader-Riffs eine weitere stimmige Klangfarbe im stets traditionellen STRIKER-Kosmos markieren.
Der treibende Videotrack 'Born To Lose' stellt Gitarrist Tim Brown ins Schlaglicht und zugleich im Zeichen all der vergangenen Band-Gassenhauer mit Achtziger-Refrains bzw. gedoppeltem, mit deutlichem Hall unterlegtem Gesang. 'Shadows in the Light' kristallisiert sich dann als Dan Clearys vielleicht bisher stärkstes Leistung am Mikrofon heraus.
Ozzys sleazy Rocker 'Desire' als Bonustrack zum Schluss rundet eine der Echtmetall-Scheiben ab, an welchen dieses Jahr kein Genre-Fan vorbeikommt.
Das waschechte Speed-Geschoss 'Curse of the Dead' steht mit seinen flammenden Solos relativ allein da, aber mehr braucht man von dieser Sorte Song auch nicht. Ein weiteres der vielen Hochs auf "Striker": der Straßenfeger 'Rock the Night' mit gar poppig klingenden Gitarrenmotiven, wie man sie von IRON MAIDEN erstmals auf "Somewhere In Time" vernahm.

Für Striker gibt es derzeit keinen Halt. Nicht umsonst gelten die vier als Kanadas heißester Metal-Act und ihr anstehendes fünftes Album “Striker”
verspricht Heavy Metal wie aus den glorreichen Tagen des Genres.

Gekonnt und dies haben Striker außerordentlich gut drauf, wurden etliche Prägungen des alten Metal, mit einem brachial zündenden Sound (aufgrund der Produktion) auf einen Silberling gebannt. Wie erwähnt, es mag das Artwork schlicht sein, die Songs sind es nicht und bei etlichen, hymnischen Parts verleiht man etliches an Gänsehautfaktoren. Kultig definitiv, allerdings niemals altbacken, oder gar zu abgetakelt.

Tracklist:

01. Former Glory 03:59
02. Pass Me By 03:33
03. Born to Lose 04:02
04. Cheating Death 00:53
05. Shadows in the Light 03:29
06. Rock the Night 04:30
07. Over the Top 04:38
08. Freedom’s Call 04:30
09. Curse of the Dead 03:49


https://www.youtube.com/watch?v=39j6gazeWKo