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Tigersclaw - Princess Of The Dark 2017

Genre-mäßig bedienen sie die Sparte des Symphonic Power und Progressive Metal.

Tigersclaw - Princess Of The Dark 2017



Tigersclaw wurde am 01. Januar 2016 in Tübingen gegründet, durch Alexander Baier a.k.a. Mastermind dieser recht jungen Formation. Genre-mäßig bedienen sie die Sparte des Symphonic Power und Progressive Metal. Gesanglich präsentiert werden sie durch Elena Minina, die u.a. aus nicht minder bekannten TV Produktionen wie The Voice of Russia bekannt ist. Durch ihre unverwechselbare Stimme macht sie Princess Of The Dark zu einem gesanglich-technischen Meisterwerk. Ihre Stimme kommt nämlich nicht von irgendwo her. Die gebürtige Russin hat ihr Leben bereits von klein an der Musik gewidmet und führte diese Entscheidung u.a. durch ein Gesangstudium fort. Harte Arbeit, die sich nun endlich auszahlt.

PRINCESS OF THE DARK geht von Anfang an mächtig tempogeladen nach vorn. Sei es der Opener WORLD OF THE DEAD, der Titeltrack PRINCESS OF THE DARK oder auch STORM OF STEEL… die Musik der Band beeindruckt auf voller Länge mit dieser Mischung aus knallharten Gitarrenriffs und einer melodisch getragenen und perfekt in Szene gesetzten Gesangsstimme der Voice-Of-Russia-Finalistin. TWILIGHT OF THE GODS gibt zumindest anfänglich einen Moment der Erholung, bevor auch dieses Lied wieder Fahrt aufnimmt, seinen leicht balladesken Touch aber dennoch nicht verliert.

Im gleichen Stil schufen TIGERSCLAW auch LIKE AN ANGEL, der gelungen auf ETERNITY überleitet. Hier stimmt ein Piano stimmungsvoll mit Elenas Gesang in eine wunderschöne Ballade ein.
Mit PHANTASIA endet dann die Träumerei, denn ein episches Gitarrensolo bereitet den Weg in den nächsten gelungenen Song. Sehr schön stellt die Sopranistin unter Beweis, dass sie nicht nur den klassischen Gesang sehr beeindruckend beherrscht, sondern auch durchaus mal etwas poppig singen kann, denn der Stil wird im Song mehrfach gewechselt. Insgesamt erlaubt man der E-Gitarre in PHANTASIA, sich ausgiebig und sehr beeindruckend zu inszenieren. ETERNAL FLAME und SCREAMS gehören zu den ruhigeren und melancholisch angehauchten Stücken auf PRINCES OF THE DARK, gefolgt von einem meiner Favoriten: REVELATION. Hier höre ich das erste Mal direkt und prominent die Unterstützung aus dem Synthesizer, die dem Song eine gewisse Dramatik verleiht. Zusammen mit dem Tempo und dem melodischen Gesang fließt das Lied förmlich dahin.
Der Song mit dem wohl größten Überraschungspotential ist zweifelsohne CHEROKEE.

Die letzten beiden Songs des Albums sind SHE RIDES THE LIGHTNING und DIVINE. Erster erinnert stilistisch ein wenig an Within Temptaion, oder aber auch Epica, folgt aber dem in sich stimmigen Konzept des Albums: eine tragende, fließende Melodie und dominante Gitarrenklänge. Geschickt setzen TIGERSCLAW ein zwei Minuten langes Intro aus orchestralen Elementen, Drums und wieder dominanter Gitarre als Einstimmung auf das bevorstehende Ende des Albums ein. Jetzt klingen zwei Minuten recht viel, jedoch relativiert sich das bei einer Songlänge von knapp siebeneinhalb Minuten sofort wieder. DEVINE ist stilistisch ein gelungener Rückblick auf das Album PRINCESS OF THE DARK und zugleich ein sehr würdiger letzter Track.

Tracklist

1 - World Of The Dead
2 - Princess Of The Dark
3 - Strom Of Steel
4 - Twilight Of The Gods
5 - Like An Angel
6 - Eternity
7 - Phantasia
8 - Eternal Flame
9 - Screams
10 Revelation
11 Cherokee
12 She Rides The Lightning
13 Divine

https://www.youtube.com/watch?v=owHWQbq4TNA