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Veonity - Legend Of The Starborn 2018

VEONITY stammen aus dem schwedischen Vänersborg und waren seit ihrer Bandgründung im Jahre 2013 mit zwei Longplayern sowie einer EP bereits recht produktiv gewesen. Beim nunmehr vorliegenden zweiten Album “Legend Of The Starborn” handelt es sich wohl um eine Fortsetzung des Vorgängers “Into The Void”. Aber laut der Band entdeckt der Protagonist der Geschichte, als er im Zeitalter der Wikinger angekommen ist, dass der technische Fortschritt, der die Erde einst tötete, begann, als die Wikinger verschwanden. Eine außerirdische Rasse namens Atlantis brachte Erfindungen und Technologie mit auf die Erde, begann aber gleichzeitig, die Menschheit zu versklaven. Der Held dieser Geschichte führt nunmehr die letzten verbliebenen Wikinger bei ihrer Suche nach einem Weg zur Rettung der Menschheit an.

Aufgenommen wurde das Album von Ronny Milianowicz und in den Fascination Street Studios gemixt. "The Legend of the Starborn", die Space Saga, beginnend mit ihrem vorherigen Album "Into The Void". Das Album enthält 13 meisterhafte Tracks von stadiongetriebener Kraft, die nicht enttäuscht werden.
Das Album enthält auch Gastauftritte von Tommy Johansson (Sabaton, Reinxeed) und Patrik Selleby (Bloodbound, Shadowquest), das Cover Artwork wurde von Thomas Holmstrand erstellt.

Musikalisch umgesetzt wird der Inhalt durch Melodic Power Metal Songs, die sich irgendwo im Fahrwasser von Bands wie Rhapsody (Of Fire), Sonata Arctica und Freedom Call bewegen und mit reichlich zuckersüßen Melodien und großem Pathos ausgestattet sind.

Zusammengefasst ist “Legend Of The Starborn” ein Melodic Power Metal Album mit reichlich Ohrwurmmelodien und starken Riffs, das einerseits enormes Hitpotential besitzt, andererseits aber dem einen oder andern Hörer ein wenig zu cheesig ausgefallen sein könnte. Im Vergleich zu anderen Bands ähnlicher Machart wird hier jedoch dankenswerterweise auf Keyboard Orchestrierung verzichtet, somit wirkt die Scheibe nicht ganz so überladen, ist trotz einer gewissen Klebrigkeit angenehm zu hören und macht definitiv Spaß, was sich letztlich auch bei der Punktevergabe positiv auswirkt. Fans der Band oder der genannten Referenzbands werden jedenfalls keineswegs enttäuscht.  

Trackliste:

  1.     Rise Again
  2.     Starborn
  3.     Guiding Light
  4.     Winds Of Asgard
  5.     Outcasts Of Eden
  6.     Sail Away
  7.     The Prophecy
  8.     Warrior Of The North
  9.     Gates Of Hell
  10.     Freedom Vikings
  11.     Lament
  12.     To The Gods
  13.     United We Stand
  14.     Beyond The Horizon (Bonus track)

 

Line Up:

Kristoffer Lidre: Bass
Joel Kollberg: Drums
Samuel Lindström: Gitarre
Anders Sköld: Gesang, Gitarre

 

Veonity // Guiding Light [Official Video]