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Visions Of Atlantis - Wanderers 2019

Mit „Wanderers“ stellen Visions Of Atlantis ihr nunmehr siebtes Studioalbum in die Regale. Wichtigste Neuerung auf dem aktuellen Werk ist sicher der Wechsel des Co-Sängers neben der bezaubernden Clémentine Delauney. Wie wir HIER schon berichteten, hat der Italiener Michele Guaitoli  die Rolle von Siegfried Samer übernommen.

Das Album startet mit „Release My Sympony“, dem mit rd. 7 Minuten Spielzeit längstem Song des Albums. Hier wird schnell deutlich, dass die Stimmen von Clémentine und Michele wunderbar miteinander harmonieren. Ein typischer symphonischer VOA-Song mit viel Dramatik, einer tollen Melodie, einem schönen Gitarrensolo und insgesamt ein gelungener Einstand. „Heroes Of The Dawn“ heißt der nächste Track. Sehr eingängig, mit einem verhältnismäßig hohen Gesangsanteil von Michele und einem folkloristischen Touch.

„Nothing Lasts Forever“ startet ruhig mit Pianobegleitung und Sologesang von Clémentine, bevor Michele einsetzt und der Song sich zu einer äußerst stimmungsvollen (Power-) Ballade entwickelt. Dramatisch geht die Reise weiter mit „A Journey To Remember“. Ein flotter Song, mit fair aufgeteilten Vocals. „A Life Of Our Own“ ist ähnlich angelegt und fällt recht heavy aus. Gut, aber nicht überragend. Mit „To The Universe“ geht es weiter. Wieder einen Ticken langsamer aber auch sehr eingängig und super gesungen!

„Into The LIght“ ist die nächste Ballade auf „Wanderers“ und wird ausschließlich von Clémentine Delauney gesungen. Sehr hingebungsvoll vorgetragen und daher trotz schlichtem Aufbaus ein weiteres Highlight. Bei „The Silent Scream“ geht es wieder deutlich härter zu Sache. Gelungen! Ein interessant aufgebauter Song mit leicht orientalischen Touch ist „The Siren & The Sailor“.

Mit dem Titelsong geht die Reise dem Ende entgegen. Die nächste von Clémentine fantastisch gesungene Ballade. Am Ende der Welt („At The End Of The World“) endet die Reise schließlich mit einem flotten und wieder sehr eingängigem Titel. Ein wirklich gelungener und runder Abschluss.

VISIONS OF ATLANTIS setzen voll auf ihre Stärken und gehen keine Risiken in Form von Experimenten ein, was das Album bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar, gar berechnend wirken lässt, was aber durch den hohen Ohrwurmfaktor wieder kompensiert werden kann.
Visions of Atlantis schaffen es mit „Wanderers“ den starken Vorgänger „The Deep  The Dark“ noch zu übertreffen.

Tracklist

 

  1.     Release My Symphony
  2.     Heroes Of The Dawn
  3.     Nothing Lasts Forever
  4.     A Journey To Remember
  5.     A Life Of Our Own
  6.     To The Universe
  7.     Into The Light
  8.     The Silent Scream
  9.     The Siren & The Sailor
  10.     Wanderers
  11.     At The End Of The World
  12.     Bring The Storm (Bonus Track)
  13.     In And Out of Love (Bonus Track)

 

 VISIONS OF ATLANTIS - Nothing Lasts Forever (Official Video) | Napalm Records

 

zu hören bei www.darkradio.de