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Vogelfrey - In Ekstase 2017

Vogelfrey laden ein in die Welt der Rauschzustände.

Vogelfrey - In Ekstase 2017



Vogelfrey stehen für nicht ganz üblichen Folk Metal aus Hamburg. 2004 gegründet und schon mit vier Studioalben bewaffnet eroberten sie bereits große Teile Deutschlands. Das letzte Album „Sturm und Klang“ erschien vor drei Jahren.
Die Hamburger VOGELFREY haben jetzt gleich ein ganzes Album über Rauschzustände konzipiert, das im musikalischen Stile von SALTATIO MORTIS, CULTUS FEROX - und wie sie alle heißen - mit Gitarrenwumms, Violinenfidelei und Tröten-Töröö all das bedient, was die wild feiernde Festivalmeute schon seit Jahren serviert bekommen möchte.

Auf ihrem brandneuen vierten Studioalbum servieren die sechs Hamburger eine garantiert bewusstseinserweiternde Melange aus Metal und Folklore mit allerhöchster Suchtgefahr! Mit schier unbändiger Spielfreude und Energie ausgestattet, präsentieren sich Vogelfrey auf ihrer neuen Platte lebendig und klanggewaltig wie nie und zelebrieren die Verschmelzung von Altertum und Moderne origineller denn je. Epische Erzählungen und frivole Weisen über verbotene Substanzen, brachiale Berserker, ekstatische Tänze und surreale Träume - hier ist für jeden Geschmack der richtige Rausch dabei.

Schon beim Opener wird klar: es wird die Sinne berauschen. Der Druide empfiehlt „Crystal Met“. Feinster Stoff aus den Vogelfrey-Laboratorien mit Suchtfaktor, mitreißenden Melodien, guter Sound und das Verkaufstalent von Sänger Jannik machen es einem schwer, dem Track nicht zu verfallen. Es wird nicht einfacher, als der „Mittelalter Rockstar“ aus den Boxen schallt. Rockige, tanzbare Beats fluten den Raum und auch „Der Meister“ lässt nicht locker. Man erwischt sich nach kurzer Zeit mitsingend und durch die Wohnung tanzend. Eine Verschnaufpause schenken uns die Musiker mit „Rauschpfeife“. Erwartet hätte man so einen Track vielleicht nicht, doch gebt euch den Reggaeklängen hin, fallt in einen Zustand der totalen Entspannung und genießt einfach.

Ganz im Stil von Goethes Erben wurde die Einleitung von „Heiland“ gestaltet. Was wie eine Rockvariante eines Kirchenchorales gestaltet wurde, kann durch den Mix aus Chorgesang und brachialen Gegröle überzeugen. Es folgen Tanzmelodien mit „Tanz Für Mich“ und eine Fleischbeschau à la Marquis De Sade in „Maskenball“. Klassisch beginnt „Mondsucht“, die Zwischenparts entstammen bekannten Kinderliedern. Eine ansprechende, facettenreiche Mischung ist dadurch entstanden. Das Letzte Lied des Silberlings ist „Abgesang“, melancholisch, rockig intoniert und sehr gefühlvoll klingt das neuste Werk von Vogelfrey aus.

Der Name des neuen Werkes trifft es verdammt gut. Grob geht es in fast allen Liedern um Extase. Man erlebt sie überall anders. Und auf verschiedenste Arten. Jeder tut´s auf seine Weise. In jedem Fall ist es ein sehr betörendes, berauschendes, abwechslungsreiches Werk. Teilweise back to the roots, mal aggressiv, mal nachdenklich, mal fordernd, mal betrübt. Wie die Phasen in einem Rausch. Einfach ein starkes, viertes Album. Hoffentlich kommen mehr. Der Abschluss gibt einem schon zu denken! Was auch passiert: tanzt, feiert, liebt, trinkt, tut was ihr wollt! Euer Leben, Eure Zeit. Nutzt sie, ihr habt nur diese eine! Von der wir wissen…
Vogelfrey laden ein in die Welt der Rauschzustände.

Tracklist:

01 Crystal Met
02 Mittelalter Rockstar
03 Der Meister
04 Rauschpfeife
05 Heiland
06 Tanz für mich
07 Maskenball
08 Wach im Traum
09 Berserkerwut
10 Mondsucht
11 Abgesang

https://www.youtube.com/watch?v=_Aa2fRCiE1Y